Dürfen im Handel erworbene DVDs im Unterricht gezeigt werden?


Matthias-Film mahnt zur Einhaltung des Urheberrechts

Am gemeinsamen didacta-Stand des Katholischen Filmwerks und des Medienanbieters Matthias-Film habe ich im Rahmen meiner Dissertation über Spielfilme im Religionsunterricht ein interessantes Gespräch über die Rechtslage in Bezug auf das Zeigen von Filmen im Unterricht gehalten.

Harald Hackenberg vom Katholischen Filmwerk vertrat dabei strikt die Meinung, dass das Vorführen von Spielfilmen, die im normalen Handel auf DVD gekauft wurden, im Unterricht ohne öffentliche Vorführlizenz nicht erlaubt ist. Weiterlesen »

dok´mal – Arbeitshilfe


Hiermit lassen sich Inhalte auf dok´mal leichter finden

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Blog über dok´mal von Planet Schule zur Filmarbeit im Unterricht berichtet.

Am 23.02.2012 organisiert dok´mal wieder eine Fortbildung für Lehrkräfte in Dortmund. Anlass ist die Aktion “Ein Tag Leben in NRW” vom WDR. An diesem Tag sind alle Menschen im Bundesland dazu aufgerufen, ihr Leben zu filmen. Der WDR sammelt die Filme und macht einen Dokumentarfilm daraus.

Die Fortbildung will Lehrerinnen und Lehrer dazu ermutigen, mit ihren Schülerinnen und Schülern an dem Projekt mitzumachen. Hier gibt es genauere Informationen. Weiterlesen »

Verlosung


Materialien zu "Kill" von Mats Wahl

Medienistik.de hat in der letzten Woche viele neue Leser gefunden. Als kleines Dankeschön (und um ein bisschen Werbung für meine Publikationen zu machen :) ) findet diese Woche eine Verlosung statt.

Die Teilnahme ist einfach: Schreibe / Schreiben Sie einfach einen Kommentar, der in einem Satz zusammenfasst, was das Wichtigste ist, das Kinder heute in der Schule lernen sollten.

Zu gewinnen gibt es eine Ausgabe der Literaturkartei+ zum Roman „Kill“ von Mats Wahl inklusive Lehrerhandreichung (Preis: 26,50 €). Auf der Seite des Verlags an der Ruhr lassen sich einige Beispielseiten kostenlos herunterladen.

Der Gewinner wird am 1. März ausgelost. Weiterlesen »

Autorentreffen von Lehrer-Online auf der didacta


Die Gesichter hinter Lehrer-Online & Primolo: Maike Hiepko, Ariane Bahr & Gabi Netz

Seit 2007 bin ich in unregelmäßigen Abständen als Autor für Lehrer-Online tätig. In letzter Zeit ist es jedoch recht ruhig um das 2001 vom Verein „Schulen ans Netz“ ins Leben gerufene Informationsportal geworden. Auf Twitter kursierten Gerüchte, dass die Plattform von Cornelsen aufgekauft wurde, einige waren irritiert von der plötzlichen auftauchenden Werbung.

Um über den aktuellen Stand von Lehrer-Online zu berichten, luden Maike Hiepko & Gabi Netz die Autorinnen und Autoren am Freitag zu einem Treffen im Convention Center, etwas Abseits vom Messerummel.

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Die Bildungs-CeBIT


2012 nur noch vereinzelt gesichtet: Das lustige Messe-Monster

„Im Focus: eLearning“ lautete das diesjährige Motto der didacta in Hannover und tatsächlich kam kaum ein Stand ohne Beamer oder Monitor aus.

Vielerorts ersetzeten die digitalen Medien sogar die früher omnipräsenten Studenten in lustigen Tierkostümen.

Explosionsartig vermehrt haben sich hingegen die Anbieter digitaler Whiteboard-Lösungen. Nach wie vor sind SMART und Promethean die bekanntesten Anbieter, aber andere große (z. B. Hitachi) wie kleine (z. B. Conen) Firmen ziehen nach und bieten vergleichbare Technik und Nischenlösungen an, z. B. 3D-Projektionen. Weiterlesen »

Einladen, ermutigen und inspirieren


Der Podcast „SWR2 Aula“ bietet immer wieder interessante Vorträge und die dazugehörigen Manuskripte kostenlos zum Download an.

Für Lehrer besonders inspirierend fand ich den Beitrag von Gerald Hüther: „Projekt Gesundheit – Wie ändere ich mein Verhalten?“

Die Antwort des Neurobiologen und Psychiaters auf diese Frage lautet zunächst einmal: Das Verhalten von Menschen lässt sich weder durch Appelle, Belehrungen oder positive Bestätigungen ändern

Diese überraschende These begründet Hüther damit, dass Verhalten immer eine Folge der inneren Haltung ist. Will man also Verhalten ändern, muss man bei der inneren Haltung anfangen.

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Fünf Filme, die jeder Lehrer sehen sollte


Die Reform der Lehrerausbildung in NRW ist in vollem Gange. Das Referendariat wurde auf 18 Monate verkürzt und es steht ein Paradigmenwechsel an: Zukünftig wird es weniger um das Lehren von Inhalten, sondern um die Vermittlung von Kompetenzen in lebensnahen Situationen gehen.

Bei diesem erneuten Umbau des Bildungswesens kann man sich als Lehrer schnell in Dienstanweisungen, Qualitätsstandards und Lehrplanforderungen verlieren. Um die Flamme der Begeisterung für den Beruf dabei nicht ausgehen zu lassen, braucht es von Zeit zu Zeit neuen Zündstoff, z. B. diese fünf Filme:

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Warum ich nicht am AdZ-Kongress teilnehmen werde


In den letzten Tagen habe ich endgültig beschlossen, dass ich nicht am AdZ-Kongress am Bodensee vom 14.-16.Oktober 2011 teilnehmen werde. Zwei Gründe haben zu dieser Entscheidung geführt:

1. Kein Programm

Es hätte mich – wie viele andere wahrscheinlich auch – inkl. Fahrtkosten und Übernachtung ca. 500-600 Euro gekostet, um an dem Kongress teilnehmen zu können. Da ist es für mich unverständlich, dass selbst fünf Tage vorher kein festes Programm zu finden ist. Die seit Wochen auf der Homepage zu lesende Ankündigung „In den nächsten Tagen wird das Puzzle zusammengefügt sein.“ wurde leider nie erfüllt. Für Samstag, d. 15. Oktober ist daher nur zu lesen: „9-19 Uhr – Workshops und Vorträge, Gärten und Cafés“. Alleine die Tatsache, dass man schon „Gärten und Cafés“ mit ins Programm aufnimmt, macht mich skeptisch. Auch die Kongresszeitung (übrigens eine hervorragende Idee) scheint eingeschlafen zu sein. Was ist beispielsweise aus den Verhandlungen mit Sir Ken Robinson geworden, über die die Kongresszeitung berichtet hat.

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Über Sinn und Unsinn von (Bildungs)-Manifesten


Die Menge hat Macht, insbesondere im Internet: Plagiatsjäger fahnden per Wiki, Party-Crasher verabreden sich auf Facebook und unzufriedene Kunden protestieren auf Twitter.

Wie aber kann man das Internet so nutzen, dass man Aufmerksamkeit für die Sache gewinnt, die einem wichtig ist?

Ein seit Jahrhunderten beliebtes Mittel, um diese Aufmerksamkeit zu bekommen, ist das Schreiben eines Manifests; schließlich erscheinen die großen Manifeste von Marx und Engels (Kommunistisches Manifest) bis Lars von Trier (Dogma 95) rückblickend wie in Stein gemeißelte Vorboten von Umsturz und Revolution.

Manifeste reißen mit oder verpuffen. Letzteres geschah mit dem Medienpädagogischen Manifest der Initiative „Keine Bildung ohne Medien“, denn trotz eines Kongresses und trotz einflussreicher Unterzeichner blieb die erhoffte Wirkung aus. Weiterlesen »