Apple Professional Development – Was ist das?


Schüler nutzen einen Mac zum Videoschnitt

Schüler nutzen einen Mac zum Videoschnitt

Wer sich für Apples Engagement im Bildungsbereich interessiert, hat vielleicht schon vom „Apple Professional Development“ (APD) gehört. Mit diesem Begriff werden speziell geschulte Lehrerinnen und Lehrer bezeichnet, die anderen Lehrkräften zeigen, wie sie Apple-Produkte optimal im Unterricht einsetzen können.

Da ich selbst eine solche Zertifizierung anstrebe und die dahinterstehende Strategie von Apple im Netz nicht unkritisch betrachtet wird, möchte ich hier einmal das Konzept dieser Schulungen vorstellen, meine eigene Meinung darlegen und hoffentlich eine anregende Debatte in den Kommentaren auslösen.

Unerlaubte Einflussnahme?

Wer sich vorab im Netz über die APD-Schulungen informiert, stößt schnell auf den Internetauftritt der schweizer Zeitung „Der Sonntag“, die in einem Artikel den Vorwurf äußert, dass Lehrkräfte von Apple angestiftet werden, „dafür [zu] sorgen, dass an ihrer Schule mit Apple-Produkten gelernt und gelehrt wird.“

Weiter heißt es in dem Artikel:

Michael Wüthrich, Grüner Grossrat aus Basel-Stadt, fürchtet um die Unabhängigkeit der Bildung, wenn sich Lehrer in den Dienst des Konzerns stellen: «Die Lehrkräfte müssen frei sein», so Wüthrich. «Sie kommen in einen Interessenkonflikt, wenn sie für Apple werben. Schliesslich ist das kein Wohltätigkeitsunternehmen, sondern ein Konzern, der auf Gewinnmaximierung bedacht ist.»

In den Kommentaren zum Artikel setzt sich die Kritik fort, z. B. wie folgt:

Worum geht es beim APD-Programm?

In Reaktion auf den oben zitierten Pressebericht sollte zunächst einmal erwähnt werden, dass es sich bei allen Personen, die im Namen von Apple APD-Trainings anbieten, um unabhängige Schulungsleiter handelt, deren Auftrag weder darin besteht, Apple-Hardware zu verkaufen, noch sollen sie Werbung für den Konzern und seine Produkte machen. Sie sollen vielmehr Schulen, die bereits Apple-Hardware gekauft haben, den Umgang damit erklären.

Um dies zu erreichen, hat Apple einzelne Module entwickelt, z. B. zu Podcasts, Blogs oder zum digitalen Geschichtenerzählen, die von den APD-Trainern mit ca. 16 Lehrkräften an 1-2 Tagen an Schulen durchgeführt werden. Der komplette APD-Trainingskatalog kann hier heruntergeladen werden.

Aber bezahlt Apple die Lehrkräfte nicht dafür, Werbung für sie zu machen?

Was ein APD-Trainer mit seiner Zertifizierung macht, bleibt ihm überlassen. Er kann die Schulungen ehrenamtlich durchführen oder ein individuelles Honorar für seine Tätigkeit vereinbaren. So oder so sind die Fortbildungen keine Verkaufsveranstaltung. APD-Trainer kommen immer erst nach Abschluss der Verkaufsverhandlungen zum Einsatz.

Diese Vorgehensweise unterscheidet sich prinzipiell nicht von der anderer Unternehmen, wie z. B. SMART, die ebenfalls Schulungen für Lehrkräfte durchführen, nachdem die Schule ein digitales Whiteboard der Firma gekauft hat. Der Unterschied besteht darin, dass Apple keine Firmenmitarbeiter in die Schulen schickt, sondern speziell geschulte Lehrkräfte.

Warum verfolgt Apple diese Strategie? 

Es braucht schon eine gewisse Affinität zu Verschwörungstheorien, wenn man der Meinung ist, Apple könnte Lehrerinnen und Lehrer durch Geld dazu bewegen, gegen ihre pädagogischen Interessen und beruflichen Verpflichtungen zu handeln.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Konzernen, die im Bildungsbereich tätig sind, kann es sich Apple vielmehr nur aus einem Grund erlauben, die Schulung der Lehrkräfte von unabhängigen Lehrerinnen und Lehrern statt von Marketing-Profis erledigen zu lassen: Sie haben Vertrauen in die Qualität des eigenen Produkts.

Apple ist zwar in vielerlei Hinsicht eine besondere Firma mit Mitarbeitern, die wohl überdurchschnittlich stolz auf ihren Arbeitgeber und ihren Beitrag an dem Erfolg des Unternehmens sind; der Einsatz von Apple-Hardware an einer Schule bedeutet jedoch nicht, dass dadurch gleichzeitig eine bestimmte Ideologie implantiert wird. Auch in einer iPad-Klasse steht das Wohl des Kindes und nicht das eines Technologiekonzerns im Mittelpunkt.

Natürlich werden APD-Trainer in den jeweiligen Schulungen die Vorteile des iPads für die Bildungsarbeit herausstellen, aber deswegen handelt es sich bei dieser Tätigkeit weder um eine Indoktrinierung, noch geraten Lehrkräfte, die die Trainings anbieten, in einen Interessenkonflikt, denn wenn man den Hype um Apple einmal beiseite lässt, sind die Fortbildungen zum Einsatz von Macs und iPads in der Schule nur eine weitere Lehrerfortbildung unter vielen. Zweifellos verfolgt Apple letzten Endes immer auch kommerzielle Zwecke, aber dies gilt auch für die Schulbuchverlage, Microsoft, SMART und andere Konzerne, die sich im Bildungssektor engagieren.

Letztendlich müssen Lehrkräfte und Schulen bei allen Produkten, die ihnen angeboten werden, prüfen, ob diese dabei helfen, die Bildungschancen der Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Dass Apple durch das APD-Programm darauf verzichtet, eigene Mitarbeiter in die Schulen zu schicken, sehe ich nicht als Maßnahme zur Kostenminimierung, sondern eher als Risiko, das man als Unternehmen nur dann eingehen kann, wenn man davon überzeugt ist, dass die eigenen Produkte einem kritischen Vergleich durch unabhängige Lehrkräfte standhalten.

12 Kommentare zu “Apple Professional Development – Was ist das?

  1. Klar ist es immer komisch, wenn man den Eindruck gewinnt, dass sich die Wirtschaft in die Bildung einmischt. Sehe ich auch kritisch.
    Dennoch:
    Wenn Apple für mobiles Lernen eine gut funktionierende Out of the Box Lösung für Schule und Uni zur Verfügung stellt (was andere offensichtlich nicht geschafft haben oder einfach auch nicht anstreben), sollte man sich doch die Frage stellen ob man noch länger diese Debatte führen und stagnieren oder ob man nicht einfach loslegen und sich auf die inhaltlichen Aspekte konzentrieren sollte.

  2. Bedenkenträger und/oder Trägerbedenken

    Es wird immer Menschen geben, die in jeder Innovation sofort eine Gefahr für die Menschheit sehen, und wenn es dann noch um den schulischen Bereich geht, ist dieses Szenario meistens um ein Vielfaches größer, zumal bei Innovation von Firmen immer zuerst einmal das Marketing und die Verkaufszahlen gesehen werden.
    Warum ist es nicht möglich, natürlich nach Kenntnis der Dinge, auch einmal einzugestehen, dass in solch einem Fall einer Firma etwas ganz Bahnbrechendes für Schule gelungen ist, was momentan an Intuition und entsprechenden Möglichkeiten im schulischen Bereich noch nie vorher in diesem Ausmaß da gewesen ist.
    Wenn Fortschritt sich prinzipiell immer von Bedenkenträgern ausbremsen läßt, dann gibt es keinen, zumindest sehr träge und äußerst eingeschränkt. Diese Erkenntnis stammt nicht von mir und ist auch nicht neu:

    Zitat 1657:

    Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein,
    die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden,
    bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen,
    die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger
    Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche,
    dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt.

    (Cornelius: Allgemeine Didaktik)

  3. Mal ehrlich – wo steckt denn keine Verkaufsstrategie dahinter! Geld wollen sie doch alle verdienen. Die einen verdienen einfach nur Geld und die andern geben wieder etwas zurück, indem sie Verantwortung übernehmen.
    In der Schweiz stellt bspw. die Swisscom allen Schulen das Internet gratis zur Verfügung, da ist sicher auch ein Hintergedanke mit dabei. Aber welcher Kritiker übernimmt die paar Millionen Schweizer Franken, welche die Schulen damit einsparen?
    Als APD für Apple oder als Nicht-APD für Microsoft: Wir haben es bislang zu wenig geschafft den Computer in den Unterricht zu integrieren. Wenn uns jemand dabei hilft – na dann – danke. Andere sollen sich das zum Vorbild nehmen.

  4. Wenn man bedenkt, dass Schulpolitik überwiegend von solchen Leuten gemacht wird, die ihre Qualifikation für diesen Aufgabenbereich oftmals dadurch erworben haben, selbst einmal Schüler gewesen zu sein oder gerade ein Kind im schulpflichtigen Alter haben, dann sollte es nur richtig sein, wenn Fortbildungen und Lehrmittel von denjenigen ausgesucht werden, die die Vor- und Nachteile jeglicher didaktischer Möglichkeit im täglichen Unterrichten ausprobieren, bewerten und optimieren.

    Sie sollten dafür eigentlich Geld von ihrem Dienstherren bekommen, denn SIE sind es, die Innovation im Unterricht erst vorantreiben.

    Apple zeigt an vielen Stellen, dass Software und Technik nicht Selbstzweck sind, sondern dass der Einsatz im Unterricht einen Mehrwert darstellt, der OHNE diesen Einsatz nicht zu erreichen wäre.

    Man sollte sich an dieser Stelle fragen, warum diese Innovationen nicht von den Stellen ausgehen, die für Unterrichtsentwicklung und
    -Optimierung zuständig sind.

    Insofern darf man sich auch nicht beschweren, wenn sich Lehrer (auch im Rahmen der Lehrmittelfreiheit) dort Hilfe holen, wo diese angeboten wird. Dass sie darin einen Nutzen für die Entwicklung von Unterricht, vor allem aber für die Entwicklung der Lernleistung ihrer Schülerinnen und Schüler sehen und diesen ggf. auch öffentlich vertreten und nicht nur verteidigen sondern ihn „bewerben“, verdient Anerkennung und Dank.

    Und den Ängstlichen sei gesagt: Auch wenn es manchmal so aussieht als könnten sie mit ihren Geräten zaubern… „Zauberlehrlinge“ sind sie keineswegs… 😉

  5. Fraglich ist wohl, warum Microsoft sowas nicht anbietet. Richtig. Microsoft hat mit seinem Windows die Nase ganz klar vorn. Und was bringt es einer Schule, die 15 Macs im Computerraum stehen hat? Viele Schüler. Denn viele Eltern werden eine solche Schule wesentlich attraktiver finden als eine, die Windows da rum stehen hat.

    Doch die Frage ist, was bringt das? Kaum ein Schüler verwendet einen Mac. Was bringt es also Schülern den Umgang mit einem Mac zu lernen, wenn sie nichtmal von Windows Ahnung haben?

    Ein noch absurderes Beispiel sind Mischumgebungen. Wir haben einen Lehrer an der Schule, der offensichtlich eine Abneigung gegen „diese Windows Büchsen“ hat. Er hat sogar beim Schulleiter – Wie auch immer den Mac für seinen Lehrerraum durchgesetzt.
    Doch wenn jetzt die Schüler z.B. Dateien wie Powerpoint Präsentationen oder selbst pdf Dateien mitbringen, dann ist damit zu rechnen, dass alles anders aussieht als zu Hause. Man hat keinerlei Beständigkeit. Dazu kommt ohnehin die heterogene Umgebung von Windows XP, Vista, 7, wobei wir im Computerraum mehr oder weniger auf XP angewiesen sind, damit die völlig veralteten und egal unter welcher Windows Version völlig Verbuggten Programme Otte Winlogo und Locad 2004 laufen.
    Dazu kommt dann noch, dass von PowerPoint 2003 bis 2010 auf verschiedenen Laptops alles dabei. In Räumen in denen keine Stationären Beamer und Laptops vorhanden sind (ergo kein Einflussreicher Lehrer wie Schulleiter, Studienrat, etc.) unterrichtet, gibt es dann mobile Beamer im Reisetrolley. Dort sind dann einmal durch den Gemüsegarten alle möglichen Version von Openoffice installiert, sodass man nie weiß, mit welchem Program man denn am besten seine Präsentation erstellt.
    Dazu kommt noch, dass einer der mobilen Beamer mittlerweile fast unbrauchbar geworden ist, da er Pixelfehler (auch gerne Pickelbeamer genannt) von nicht unerheblicher Größe aufweist. 15×15 Pixel sind das bestimmt.

    Ich weiß, ich bin jetzt etwas vom Thema abgekommen, allerdings wollte ich damit zeigen, dass man besser durchgehend gleiche und am besten die am weitesten Verbreitesten Betriebssysteme und Programme einsetzt, als auf so einen Spielkram wie Macs zu setzten. Dann muss auch wirklich die ganze Schule mit Macs ausgestattet werden.

    • Hallo Ein Schüler,
      du hast Recht, dass „Wildwuchs“ unter den Betriebssystemen und den Programmen nicht förderlich ist!
      Aber den Mac als Spielkram zu bezeichnen ist wenig weitsichtig. In allen Bereichen der professionellen Medienarbeit kommt der Mac zum Einsatz; und im Bildungsbereich mehr und mehr. Und ja, es gibt Schulen, die sind komplett mit Macs (und iPads) ausgestattet. Und das funktioniert wunderbar. Komm vorbei und schau es dir an (Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel).
      LG
      Thomas

  6. Ein guter Schüler stellt den Inhalt seiner Arbeit in den Vordergrund und nimmt ein Werkzeug zur Umsetzung. Dabei ist es ihm egal, ob er das mit Windows oder Mac erledigt, er findet sich so oder so zurecht. Wir stellen bei Anstellungen nie die Frage, ob er nur mit Mac oder Windows arbeiten kann. Der Inhalt muss perfekt sein.
    Ein unsicherer Schüler versteckt sich erst einmal hinter einem unsinnigen Glaubenskrieg, kritisiert dies und das. Seine Arbeit schreibt er dann doch mal und niemand fragt sich anschliessend, ob er das mit Windows oder Mac geschrieben hat.
    Für die Unordnung in Ihrem Medienraum kann übrigens weder Microsoft noch Apple etwas dafür.

  7. Hallo Schüler 🙂
    Auch wenn du das vielleicht erstmal ein wenig anders wahrnimmst, aber Apple sieht sich in erster Linie als Entwickler von Software. Damit Apple aber sicherstellen kann, dass diese Software auch immer und überall funktioniert, haben sie sich dazu entschieden, auch gleich die Computer dafür zu bauen. Es ist nicht so, dass Macs von Anfang an cool ausgesehen haben und „jeder“ Macs am Anfang attraktiver gefunden hat. Macs waren allerdings immer schon zuverlässiger. Das würde ich – im direkten Vergleich – mit Windows-Rechnern auch heute noch unterschreiben. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich an meiner Schule mal einen „normalen Windows-PC“ gestartet habe und am Anfang nicht irgendeine Meldung kam, dass dieser und jener Treiber aktualisiert werden muss oder dass irgend etwas gerade „nicht so ist wie es sein soll“. Am Mac ist die gesamte Administration, also die Verwaltung der Software und Einrichtung und Systempflege, wesentlich einfacher.

    Zu deinem Thema: Grundsätzlich geht es erst einmal darum, dass ein Lernen mit dem Medium Computer bzw. einem Tablet für Schüler wie auch für Lehrer ganz neue Unterrichtssituationen schafft. Und ich spreche hier nicht davon, dass man eben einen Text eintippt, statt ihn mit der Hand zu schreiben, oder dass man – statt eine Folie mit einer Tabelle auf einen Overheadprojektor legt – einen Computer anwirft und diese Tabelle über einen Beamer an die Wand wirft. Beides hat mit dem eigentlichen Gedanken – eine neue Lernumgebung mit anderen Lernmitteln (Computer) zu schaffen – nichts bzw nur sehr wenig zu tun.

    Warum sollte es nun ein Mac sein oder ein anderes apple-Produkt? Der Vorteil bei apple liegt meiner Meinung nach zunächst darin, dass die Funktion immer 100% garantiert ist. Wenn ich mich mit dem Unterrichtseinsatz mal auf das iPad beschränke, dann bietet mir dieses Gerät innerhalb deutlich weniger als eine Minute nach Betätigen des Startknopfes einen vollwertigen „Assistenten“, mit dem ich umgehend z.B. Fotos, Videos, Musik, Dokumente, Präsentationen herstellen kann, mit dem ich sofort im Internet recherchieren kann usw. Der Vorteil liegt meiner Meinung und auch meiner Erfahrung nach in der Kompatibilität der Dateien untereinander. Ich kann meine Daten innerhalb der Programme ohne Konvertierung austauschen, vor allem kann ich, wenn ich den grundsätzlichen Umgang mit einem der Programme gelernt habe auch mit allen anderen Programmen umgehen. Die Format-Struktur für Schrift ist z.B. in allen Apple-programmen identisch. Ich kann somit ohne Probleme ein sehr schönes Layout für ein Dokument erstellen, gleichzeitig bin ich aber auch in der Lage, meine Präsentation (Keynote) zu layouten oder ich kann am Mac mit ibooks-author mit der gleichen Menüstruktur innerhalb kürzester Zeit ein interaktives Buch erstellen.
    Der Vorteil liegt hierin in der systemeigenen Kompatibilität und eben in der Einfachheit der Bedienung. Die meisten Dinge erklären sich von selbst und erfordern keinen Spezial-Anwender-Kurs um mit ihnen grundlegend zu arbeiten. Wenn dann mit den Ansprüchen auch die Anwendungs-Ansprüche steigen, kann man dann auch die weiteren (spezielleren) Funktionen der Programme entdecken und anwenden (lernen).

    Apple bietet außerdem den Zugang zu iTunes-U, eine Plattform, auf der schon heute viele Universitäten, aber auch Schulen, ganze Vorlesungen bzw. ganze Unterrichtseinheiten online abrufbar anbieten (kostenlos!!!). Auch wenn es dort schon viele Inhalte zu entdecken gibt, so steht das System für die Anwendung in der Schule meiner Meinung nach erst am Anfang. Allerdings kann es das Lernen bzw das Lehren aus Sicht der LehrerInnen grundlegend verändern, da es viel mehr Möglichkeiten zum selbstbestimmten Lernen bietet. Dies findet heute in Schulen ja auch schon (erfolgreich) statt, z.B. Wochenplan oder Halbjahresarbeit etc., bedeutet aber aus Sicht der LehrerInnen einen unglaublich hohen Arbeitsaufwand, besonders was die Binnendifferenzierung zwischen verschieden starken SchülerInnen angeht. Nicht jedes Kind lernt gleich und eben auch nicht gleich schnell. Hier bieten sich besondere Möglichkeiten für ganz individuelles Lernen, bei dem der Schüler sein Lerntempo selbst bestimmen kann. Lernkontrollen zur eigenen Überprüfung des Lernfortschritts und auch zur Sicherung des Lernfortschritts aus Sicht der LehrerIn können dort genauso eingebaut werden, wie die Möglichkeit, in Gruppen an verschiedenen Themen GEMEINSAM zu arbeiten und gemeinsam Ergebnisse zu präsentieren.

    Dies alles steht und fällt mit einer zuverlässigen, leicht zu bedienbaren „Oberfläche“. Und da fällt mir im Moment unter den oben genannten Aspekten einfach nur Apple ein. Ich hoffe, das hat dich ein wenig weitergebracht. 🙂

    • Natürlich kann ich meine Präsentation genauso gut wenn nicht sogar schöner mit den Mac erstellen. Als Admin eines Linux Servers auf der Kommandozeile und Betreuer der Homepage der Schülerzeitung finde ich den Vorwurf des im Medienbereich unsicheren Schülers nicht gerade angebracht. Ich hätte auch kein Problem damit mit einem Mac zu arbeiten. Aber jetzt finde ich beispielsweise auf dem Mac Keynote vor, muss mich da ersteinmal einarbeiten und werde mit meiner Präsentation nicht fertig. Unter Windows würde ich jetzt sagen ok nehme ich auf einem USB Stick mit und mache sie fertig. Zuhause habe ich aber keinen Mac und folglich auch kein Keynote. Aus Erfahrungen von powerpoint Präsentationen in Keynote auf ios weiß ich, das die beiden Programme schon nicht kompatibel sind. Folglich kann ich die Präsentation zwar fertig machen, muss jedoch damit rechnen, dass meine Präsentation auf dem Mac in der Schule falsch dargestellt wird. Das ist einfach mein Problem mit dem Mac in der Schule.

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