10 Jahre MEDIENISTIK.DE


 

So sah MEDIENISTIK.DE 2006 aus.

So sah MEDIENISTIK.DE 2006 aus.

Heute wird MEDIENISTIK.DE 10 Jahre alt, Zeit für einen kurzen Rückblick: Die Seite entstand als Abschlussprojekt für den Zusatzstudiengang „Medien und Informationstechnologien in Erziehung, Bildung und Unterricht“ (der aus unerfindlichen Gründen im März 2016 abgeschafft wird).

Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss war die Erstellung eines Medienprodukts und dessen kritische Reflexion, so ist die Idee zu MEDIENISTIK.DE entstanden – einer Seite, die sich mit dem sinnvollen Einsatz von Medien im Unterricht auseinandersetzt.

Für alle, die es interessiert, wie die Seite damals aussah, habe ich die Ur-Version (erstellt unter Windows 98) einmal ausgegraben und hochgeladen. Darin enthalten sind auch die ersten Prototypen (die jedoch nur mehr oder weniger funktionsfähig sind):

An dieser Stelle übrigens noch einmal vielen Dank an die Agentur dtgb, die mit dem neuen Design der Seite dafür gesorgt hat, dass niemand mehr diesen alten Kram ertragen muss.

„Glauben Sie, dass sich das durchsetzen wird?“

Bundestag

Mein Stand zur „langen Coding-Nacht“ im Bundestag

An diese kritische Rückfrage meines Professors kann ich mich auch zehn Jahre später noch erinnern. Damals war ich skeptisch, was ich antworten sollte, schließlich wusste ich selbst nicht genau, was einmal aus dem Projekt werden sollte.

Rückblickend kann ich jedoch nicht ohne etwas Stolz mit einem klaren „Ja“ antworten! Hier die Highlights der letzten 10 Jahre (Vorsicht, es folgt eine hemmungslose Selbstbeweihräucherung):

  • Ich durfte meine Arbeit mit dem Raspberry Pi letztes Jahr mit einem eigenen Stand (genau zwischen Samsung und Google) in der Kuppel des Deutschen Bundestags vorstellen.
  • 2014 wurde mir der Dieter Baacke Preis (besondere Anerkennung) vom Familienministerium in Berlin verliehen, weitere Auszeichnung waren der 1. Preis der Initiative „Digitale Bildung neu denken“ sowie der „Code Week Award“.
  • Eine besondere Ehre war auch die Titelgeschichte in der GEO, in der auf mehreren Seiten über meine Raspberry Pi-AG berichtet wurde. Darüber hinaus gab es Berichte auf ZDF-heute.de, in der Süddeutschen Zeitung, bei 3sat nano, im Deutschlandfunk, in der c´t, dem WDR usw.
  • Ich durfte zudem viele Vorträge und Workshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz halten, u.a. auf der re:publica, der Maker Faire in Hannover & Berlin sowie an div. Universitäten und Hochschulen, z. B. in Basel, Zürich, Köln, Trier, Duisburg und Dresden.
  • Die ungewöhnlichste Einladung für einen Workshop kam von der Deutschen Bischofskonferenz, besser gesagt von der von ihr ins Leben gerufenen „Clearingstelle Medienpädagogik“ (wirklich toller Name!)
  • Auch an einer Vielzahl von Publikationen durfte ich mitwirken. Angefangen hat alles mit Lehrer-Online, es folgten Publikationen, u.a. für den Verlag an der Ruhr, den Oldenbourg-Verlag, den Nomos-Verlag, die SCHAU-HIN-Initiative von ARD und ZDF und zuletzt auch für Google.
  • Die ungewöhnlichste Publikation habe ich für das Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften entworfen und es ist schon etwas komisch zu wissen, dass zukünftige Offiziersanwärter mit meinen Materialien über die ethischen Aspekte ihrer Arbeit reflektieren sollen.
  • Mein Lieblingsprojekt war mit Abstand das Video-Training „Schlaue Projekte mit dem Raspberry Pi“, nicht nur weil es die größte Herausforderung war, sondern vor allem wegen der großartigen Zusammenarbeit mit den Mitarbeiten vom Rheinwerk-Verlag.
  • Größter Fail waren wohl die iPad-Lernkarten, die es nie über den Prototypen-Status hinaus geschafft haben.

Ausblick

Auch für 2016 sind einige tolle Projekte in Planung, nur soviel: Es ist ein großes Raspberry-Projekt in Planung und auch die Themenhefte bekommen 2016 hoffentlich Nachwuchs.

Auch sonst verspricht 2016 ein interessantes Jahr zu werden, schließlich hat nun nicht mehr nur die Politik, sondern auch die KMK die Medienpädagogik auf der Agenda.

Zum Schluss möchte ich allen Kolleginnen & Kollegen, der Netzgemeinde, allen Projektpartnern, Verlagen & Institutionen, mit denen ich in den letzten 10 Jahren zusammenarbeiten durfte, ganz herzlich für die tolle Zeit danken und nachträglich ein frohes neues Jahr wünschen – ich freue mich natürlich auch weiterhin auf Kommentare, Anregungen und Vorschläge für neue Projekte.

 

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