Interview im t3n-Magazin zu Computerspielen in der Schule


bildschirmfoto 2019-01-24 um 21.31.09Lassen sich Computerspiele sinnvoll in der Schule einsetzen? Dieser Frage geht der Artikel „Learning By Gaming“ von Jakob von Lindern im aktuellen t3n-Magazin (S. 78-82) nach.

Der Artikel bietet einen aktuellen und sehr empfehlenswerten Überblick über das Thema „Computerspiele in der Schule“. Viele Expertinnen und Experten kommen zu Wort und auch ich wurde im Rahmen meiner Arbeit mit dem Raspberry Pi für den Beitrag interviewt.

Mehr für mich selbst – als kleine Nachschlaghilfe – habe ich im Folgenden einmal alle Personen aus dem Artikel herausgeschrieben und jeweils eine Kernaussage notiert. Vielleicht interessiert sich ja der ein oder andere auch dafür:

„Wir bekommen immer mehr Anfragen, vor allem im Laufe des vergangenen Jahres hat das Thema richtig Fahrt aufgenommen […]. Bisher sind wir auf Lehrerinnen und Lehrer zugegangen, mittlerweile kommen sie zu uns.“ (S. 78)

„Der Literaturunterricht dient dazu, Konzepte zu erwerben, um Erzählungen zu verstehen und zu analysieren […]. Das passiert vorrangig über Bücher, aber dabei darf es nicht bleiben. Computerspiele bieten hervorragenden Zugang zu Geschichten. […] Computerspiele gehören über kurz oder lang in den Kanon für den Deutschunterricht, weil sie ästhetische und sprachliche Herausforderungen darstellen, die zum Aufbau literarischer und sprachlicher Kompetenz einladen.“ (S. 80)

Daniel Jurgeleit, Englisch- und Deutschlehrer aus Baden-Württemberg, der Classcraft im Unterricht einsetzt (hier ein Link zu seinem Artikel „Fantastisch unterrichten mit Classcraft“ und zu einem Artikel in der SZ):

„Die Schüler sind mehr dabei, sie geben sich mehr Mühe, die Gruppen funktionieren bei Gruppenarbeiten besser […]. Es nimmt dem Schulalltag ein bisschen die Schärfe.“ (S. 80)

Hier wäre dann auch noch ein Zitat von mir:

„Ich glaube, dass jeder, der heute Abitur macht, zumindest grundsätzliches Verständnis dafür haben sollte, wie Computer funktionieren […]. An den Unis und im Referendariat müssen digitale Themen eine viel größere Rolle spielen […] Auch wenn es utopisch klingt: Im Grunde müsste man Lehrern zwei Wochen freigeben, damit sie sich mal ernsthaft damit beschäftigen können.“ (S. 81)

Christoph Klimmt von der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover sagt zum Thema Computerspiele in der Schule:

„Gemessen an der Menge an Lehrkräften, die hier ausgebildet werden, machen wir uns in Deutschland eher nicht um eine Sensibilisierung für neue Medien und digitale Welten verdient. […] Ein guter Lehrer sollte die Lebensrealität seiner Schüler kennen und verstehen. Dazu gehören heute definitiv auch Computerspiele.“ (S. 82)

Also dann – auf zum Kiosk. In der Ausgabe finden sich auch noch viele andere spannende Themen zur Digitalisierung – hier zum Abschluss noch das ziemlich stylische Werbevideo für die aktuelle Ausgabe des t3n-Magazins:

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