Über Sinn und Unsinn von (Bildungs)-Manifesten


Die Menge hat Macht, insbesondere im Internet: Plagiatsjäger fahnden per Wiki, Party-Crasher verabreden sich auf Facebook und unzufriedene Kunden protestieren auf Twitter.

Wie aber kann man das Internet so nutzen, dass man Aufmerksamkeit für die Sache gewinnt, die einem wichtig ist?

Ein seit Jahrhunderten beliebtes Mittel, um diese Aufmerksamkeit zu bekommen, ist das Schreiben eines Manifests; schließlich erscheinen die großen Manifeste von Marx und Engels (Kommunistisches Manifest) bis Lars von Trier (Dogma 95) rückblickend wie in Stein gemeißelte Vorboten von Umsturz und Revolution.

Manifeste reißen mit oder verpuffen. Letzteres geschah mit dem Medienpädagogischen Manifest der Initiative „Keine Bildung ohne Medien“, denn trotz eines Kongresses und trotz einflussreicher Unterzeichner blieb die erhoffte Wirkung aus. Weiterlesen