Eine neue Dimension des digitalen Lernens?


So einfach geht 3D: Smartphone & Google Cardboard

So einfach geht 3D: Smartphone & Google Cardboard

Die Debatte um digitales Lernen hat im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Dimension bekommen: VR-Brillen versetzen nicht nur die Gaming-Branche in Aufruhr, auch Bildungsanbieter testen, wie sich die Geräte für pädagogische Zwecke nutzen lassen.

Nur ein Hype?

Ist VR nur ein kurzlebiger Trend wie der 3D-Fernseher, der sich nie richtig durchgesetzt hat? Derzeit ist das schwer zu sagen, aber wer einmal eine Oculus Rift, eine Playstation VR-Brille oder eine HTC Vive auf dem Kopf hatte, kann den Hype zumindest nachvollziehen, denn das 3D-Erlebnis ist wirklich einzigartig und nicht vergleichbar mit 3D-Kino oder -Fernsehen. Weiterlesen

Das digitale Schulbuch 2.0


radikal digital - auf scook sind ab nächster Woche alle Cornelsen-Produkte digital verfügbar - und zwar kostenlos!

radikal digital – auf scook sind ab nächster Woche alle Cornelsen-Produkte digital verfügbar – und zwar kostenlos!

Besonders selbstsicher beginnt der Brief nicht, den Cornelsen vor wenigen Tagen an alle seine Autoren geschickt hat:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

der digitale Wandel wird kommen. Da sind wir sicher, auch wenn die Nachfrage aus der Schule derzeit noch gering ist und sich Investitionen für den Einsatz von digitalen Materialien im Unterricht auf absehbare Zeit für die Verlage kaum rechnen.“

Dann folgt die Überraschung: Weiterlesen

Test der Plattform „Digitale Schulbücher“


So sieht es aus – das digitale Schulbuch

Nachdem heute morgen der Aktivierungscode für mein erstes digitales Schulbuch angekommen ist (Deutschbuch 5 von Cornelsen), kann ich die Plattform „Digitale Schulbücher“ nun in mehreren Kategorien etwas ausführlicher testen.

Online-Nutzung vs. lokale Installation

Wer die digitalen Schulbücher nutzen möchte, hat die Wahl, diese entweder in einer Online-Plattform anzusehen oder sich eine Software zu installieren (erhältlich für PC und Mac) und die Bücher auf den eigenen Rechner herunterzuladen. Weiterlesen

Holpriger Start der Plattform „Digitale Schulbücher“


Digitale Schulbücher – vorerst nur mit Flash und daher nicht auf dem iPad nutzbar

Heute ist sie gestartet: die lange angekündigte Plattform www.digitale-schulbuecher.de. Viele Hoffnungen sind mit dem Projekt verbunden: Schülerinnen und Schüler träumen davon, eines Tages nur noch mit dem Tablet in der Hand die Schule betreten zu können und Lehrerinnen und Lehrer sind angetan von der Idee, alle Lösungsbücher digital verfügbar zu haben.

Leider verlief der Start der Plattform nicht ganz problemlos, wie die folgende Chronologie meines Versuchs, ein digitales Schulbuch zu installieren, zeigt: Weiterlesen

Quo vadis, Schulbuch? Das OER-Camp in Bremen


unbeliebt, aber zäh: Das Schulbuch

2008 wurde an der Uni Münster eine interessante Entdeckung gemacht: Bei der Restaurierung eines Sakristeibuchs aus dem 14. Jahrhundert fand man einen Schnipsel Papier, der zur Verstärkung in die Falz geschoben wurde. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass darauf deutsche Übersetzungen lateinischer Verse notiert sind, die vermutlich im Unterricht verwendet wurden.

Die internationale Gesellschaft für historische Schulbuchforschung zieht daraus folgenden Schluss:

„Zweisprachige Textausgaben gibt es auch heute noch. Ob sich an der Geringschätzung für Schulbücher als Gebrauchsliteratur etwas geändert hat, ist eine andere Frage…“ Weiterlesen

Cornelsen informiert Autorinnen und Autoren über digitale Schulbücher


Die Cornelsen Schulverlage haben heute ihre Autorinnen und Autoren über das Projekt Digitale Schulbücher informiert.

Die wichtigsten Informationen lauten:

  • 28 Verlage sind an dem Projekt beteiligt.
  • Gekaufte Schulbuchlizenzen sind zeitlich befristet.
  • Das Projekt soll das Datenschutz-Gütesiegel vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein zertifiziert werden.
  • Whiteboard-Funktionen und persönliche Bearbeitungsmöglichkeiten“ sind bei allen Titeln integriert.
  • „Mit dem Gemeinschaftsprojekt setzen die Verlage einen deutlich anderen Akzent als die unlängst von Apple vorgestellten iBook-Schulbücher [sic!] für iPads. Das Projekt des Verbands Bildungsmedien ist bewusst als offene Lösung konzipiert.“
  • Die digitalen Schulbücher sollen sowohl auf PC und Mac als auch auf iPads und anderen Tablet-PCs laufen.
  • Preis- und Lizenzmodelle werden zum kommenden Schuljahr vorgestellt.

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