Be yourself, don`t do anything!


Kasimir Malewitsch - Schwarzes Quadrat auf weißem Grund (Quelle: Wikipedia)

Kasimir Malewitsch – Schwarzes Quadrat auf weißem Grund (Quelle: Wikipedia)

Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Für Aristoteles war die Sache klar: es ist die eudaimonia, das gute menschliche Leben.

Gut ist das Leben, wenn man Extreme vermeidet und sich an der Mesotes, der Mitte orientiert. Man soll sein Geld nicht verschwenden, aber auch nicht geizig sein, man soll sich nicht einschmeicheln, aber auch nicht unfreundlich sein. Oder wie meine Oma zu sagen pflegte: „Von jedem ein bisschen, von nichts zu viel!“

Im Gegensatz zu radikalen Ethiken wie der Feindesliebe in der Bergpredigt klingt das zunächst unspektakulär, aber die Mesoteslehre des Aristoteles ist im alltäglichen Leben nicht der schlechteste Ratgeber und mit ihr lässt sich auch erklären, warum es in der Medienpädagogik Zeit für eine Kurskorrektur ist. Weiterlesen

Gift oder Medikament? Die Film-Doku „Digitale Nebenwirkungen“


Plakat der Dokumentation "Digitale Nebenwirkungen"

Plakat der Dokumentation „Digitale Nebenwirkungen“

Ein Arzneimittel, von dem behauptet wird, dass es keine Nebenwirkungen habe, steht im dringenden Verdacht, auch keine Hauptwirkung zu besitzen.

Gustav Kuschinsky

Unser Zugriff auf Netz, Daten, Speicher und Rechenkapazität ist nahezu unbegrenzt. Was wir damit anfangen werden, steht in den Sternen.

Hans Magnus Enzensberger

Die 3sat-Doku „Digitale Nebenwirkungen“ von Peppo Wagner bietet einen sehr interessanten und kurzweiligen Einblick in aktuelle Positionen der Medienkritik.

Vor allem für Lehrerinnen und Lehrer lohnt sich das Anschauen, denn der Fokus des Films liegt vor allem in der Schilderung der Auswirkungen digitaler Medien auf die heranwachsende Generation. Weiterlesen