Die Krise der Hirnforschung und ihre Auswirkungen auf die Medienpädagogik


Einst war sie die Hoffnung der (Medien-)Pädagogik, heute hat die Gehirnforschung einiges an Glanz verloren

Einst war sie die Hoffnung der (Medien-)Pädagogik, heute hat die Gehirnforschung an Glanz verloren.

Texte und Vorträge zur Gehirnforschung und deren Auswirkungen auf die Schule und das Lernen haben mich immer fasziniert.

Insbesondere die nonkonformistische und prägnante Art von Manfred Spitzer hat mich angesprochen. Er schaffte es, wissenschaftliche Forschungsergebnisse so zu präsentieren, dass ich sie verstand und für meine Arbeit in der Schule verwenden konnte.

Aber ich spreche bewusst in der Vergangenheit, denn in Bezug auf die Bewertung des Computers trennten sich irgendwann unsere Wege. Spitzer wurde spätestens mit „Digitale Demenz“ zum Posterboy derjenigen, die sich mit Pegida-ähnlicher Ignoranz gegen den digitalen Wandel aufbäumten. Ich habe versucht, digitale Medien in den Unterricht zu integrieren und meinen Schülern zu zeigen, wie sie kreativ damit umgehen können. Weiterlesen

Einladen, ermutigen und inspirieren


Der Podcast „SWR2 Aula“ bietet immer wieder interessante Vorträge und die dazugehörigen Manuskripte kostenlos zum Download an.

Für Lehrer besonders inspirierend fand ich den Beitrag von Gerald Hüther: „Projekt Gesundheit – Wie ändere ich mein Verhalten?“

Die Antwort des Neurobiologen und Psychiaters auf diese Frage lautet zunächst einmal: Das Verhalten von Menschen lässt sich weder durch Appelle, Belehrungen oder positive Bestätigungen ändern

Diese überraschende These begründet Hüther damit, dass Verhalten immer eine Folge der inneren Haltung ist. Will man also Verhalten ändern, muss man bei der inneren Haltung anfangen.

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