Welche Zukunft hat das Schulbuch?


Schulbücher - bald nur noch im Museum?

Schulbücher – bald nur noch im Museum?

Am 28. März von 13.30 Uhr bis 14.45 Uhr werde ich im Rahmen des Forums Bildung auf der didacta (Halle 1, Stand 1K71) über die Zukunft des Schulbuchs diskutieren. Mit dabei sind der Lehrer und Musiker André J. Spang, vielen bekannt durch seine innovativen Tablet-Projekte, der Geschäftsführer der Cornelsen Schulverlage Wolf Rüdiger Feldmann und Prof. Dr. Eva Matthes vom Lehrstuhl für Pädagogik an der Uni Augsburg, Herausgeberin des Bandes „Digitale Bildungsmedien im Unterricht“, das ich gerade lese. Weiterlesen

Test der Plattform „Digitale Schulbücher“

So sieht es aus – das digitale Schulbuch

Nachdem heute morgen der Aktivierungscode für mein erstes digitales Schulbuch angekommen ist (Deutschbuch 5 von Cornelsen), kann ich die Plattform „Digitale Schulbücher“ nun in mehreren Kategorien etwas ausführlicher testen.

Online-Nutzung vs. lokale Installation

Wer die digitalen Schulbücher nutzen möchte, hat die Wahl, diese entweder in einer Online-Plattform anzusehen oder sich eine Software zu installieren (erhältlich für PC und Mac) und die Bücher auf den eigenen Rechner herunterzuladen. Weiterlesen

Holpriger Start der Plattform „Digitale Schulbücher“

Digitale Schulbücher – vorerst nur mit Flash und daher nicht auf dem iPad nutzbar

Heute ist sie gestartet: die lange angekündigte Plattform www.digitale-schulbuecher.de. Viele Hoffnungen sind mit dem Projekt verbunden: Schülerinnen und Schüler träumen davon, eines Tages nur noch mit dem Tablet in der Hand die Schule betreten zu können und Lehrerinnen und Lehrer sind angetan von der Idee, alle Lösungsbücher digital verfügbar zu haben.

Leider verlief der Start der Plattform nicht ganz problemlos, wie die folgende Chronologie meines Versuchs, ein digitales Schulbuch zu installieren, zeigt: Weiterlesen

Quo vadis, Schulbuch? Das OER-Camp in Bremen

unbeliebt, aber zäh: Das Schulbuch

2008 wurde an der Uni Münster eine interessante Entdeckung gemacht: Bei der Restaurierung eines Sakristeibuchs aus dem 14. Jahrhundert fand man einen Schnipsel Papier, der zur Verstärkung in die Falz geschoben wurde. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass darauf deutsche Übersetzungen lateinischer Verse notiert sind, die vermutlich im Unterricht verwendet wurden.

Die internationale Gesellschaft für historische Schulbuchforschung zieht daraus folgenden Schluss:

„Zweisprachige Textausgaben gibt es auch heute noch. Ob sich an der Geringschätzung für Schulbücher als Gebrauchsliteratur etwas geändert hat, ist eine andere Frage…“ Weiterlesen