Fünf Gründe dafür, warum Jungen die Verlierer im Bildungssystem sind


Neulich habe ich einen interessanten Artikel auf der Internetseite der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“ gelesen, der von der Benachteiligung von Jungen im Bildungswesen handelt. Folgende Argumente werden darin genannt:

  • Computerspiele

Eine Studie, die im Herbst veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Jungen im Alter von 6 bis 9, die eine Videospielkonsole im Haus haben, weniger Zeit mit Hausaufgaben und Lesen zum eigenen Vergnügen verbringen. Ihnen wird auch weniger von den Eltern vorgelesen. Nach ungefähr fünf Monaten waren ihre Ergebnisse in Lese- und Scheibtests signifikant schlechter als die von Jugen, die keine Videospielkonsole besitzen.

  • „Verweiblichung“ des Bildungssystems

„Anne auf Green Gables“, der bei Englischlehrern auf der ganzen Welt beliebte kanadische Kinderbuchklassiker über ein rothaariges Waisenmädchen, ist nicht nur ein schönes Buch, es ist auch ein großartiger Weg, um Jungen den Spaß am Lesen zu nehmen. „Jungen bevorzugen eine männliche Hauptfigur, sie brauchen Action auf den ersten paar Seiten, sonst schalten sie ab. Und ihre Geschichten müssen linear sein. Sie sollten am Anfang beginnen und am Ende aufhören, anstatt in Rückblenden zu erzählen.“ Diese Worte stammen vom Eric Walters, der erst als Lehrer arbeitete und nun Bücher für junge Erwachsene schreibt. Weiterlesen