Kontakt

Foto: Janina Snatzke

Foto: Janina Snatzke

Auf MEDIENISTIK.DE finden Sie Informationen über meine Arbeit mit Neuen Medien in der Schule. Ich unterrichte die Fächer Kath. Religionslehre und Deutsch am Luisen-Gymnasium in Düsseldorf.

Darüber hinaus schreibe ich didaktische Materialien sowie Aufsätze über Neue Medien & aktuelle Jugendliteratur und komme gerne auch Einladungen zu Interviews, Podiumsdiskussionen und Vorträgen nach.

Neben Auftragsarbeiten für Verlage erstelle ich auch Materialsammlungen unter der creative commons-Lizenz, d. h. die Materialien dürfen kostenlos und legal kopiert und bearbeitet werden.

Kontakt:
Tobias Hübner
Hansaallee 34a
40547 Düsseldorf
Tel.: 0176 / 76 78 41 96
info@medienistik.de

5 Kommentare zu “Kontakt

  1. Sehr geehrter Herr Hübner,

    Wie könnte Schule in 50 Jahren aussehen?

    Mit dieser Frage haben wir – eine Gruppe von Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten der Universität Marburg – uns in diesem Sommersemester 2011 im Seminar Zukunft, ja bitte! Schulen im Angesicht der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts unter der Leitung von Herrn Dr. Daniel Ahrens beschäftigt.
    Die von uns erarbeitete Zukunftsvision bezieht sich auf folgendes Gedankenspiel:

    The World of Lern-Craft – Entdeckendes bzw. spielendes Lernen durch virtuelle Abenteuerspiele im Unterricht

    Die Idee dabei ist, dass im heutigen bzw. zukünftigen Medienzeitalter Unterrichtseinheiten auch virtuell möglich sein werden, die letztlich nur eine Überbrückung der Schnittstelle Mensch und Maschine darstellen werden.
    Die von uns entwickelte Zukunftsvision bezieht sich auf interaktive Lernwelten, die speziell für jedes Unterrichtsfach konzipiert wären und die eine Ergänzung zum traditionellen Unterricht darstellen würden.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns, vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen, eine knappe Stellungnahme abgegeben könnten, die wir dann auch innerhalb unseres Seminars, selbstverständlich anonym, behandeln könnten.

    Herzlichen Dank und freundliche Grüße
    Ihre Janina Annik Noz

  2. Ein schönes Gedankenexperiment! Bevor ich jedoch den Blick in die Zukunft wage, schaue ich zurück: Wie war Schule eigentlich vor 50 Jahren? Was passiert, wenn man die Entwicklung von damals bis heute weiter denkt?

    Betrachtet man den Fächerkanon, so gab es von 1961 bis heute wenig Veränderungen und daran wird sich wohl auch in 50 Jahren wenig ändern. Man darf trotzdem hoffen, dass es eine Aufwertung der künstlerisch-musischen Fächer und nicht-kognitiven Tätigkeiten in der Schule geben wird, also mehr Tanz, Theater, vielleicht auch Design, Architektur und Handwerk.

    Man ist als Medienpädagoge ja geneigt zu denken, dass in 50 Jahren Schule und Unterricht vollständig digital ablaufen werden, aber ich vermute eher, dass wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts durch die digitalen Medien weit mehr Informationen bekommen, als wir in der uns zur Verfügung stehenden freien Zeit verarbeiten können. Die Zukunft gehört den Firmen und Ideen, die es schaffen, die Fülle an Inhalten zu reduzieren. Darin liegt jedoch auch die große Gefahr. Wer soll entscheiden, was gefiltert wird? Google, Apple, Facebook oder die Regierung?

    Wahrscheinlich wird sich in 50 Jahren auch erneut die Frage nach einem kulturellen Grundwissenskanon bilden und es ist wahrscheinlich, dass dann auch Filme und Computerspiele Teil dieses Kanons sein werden.

    Damit sind wir auch beim eigentlichen Thema: Welche Rolle werden spielerische Elemente und virtuelle Welten in der Schule haben? Für die Beantwortung dieser Frage ist vor allem wichtig, ob es jemals gelingen wird, die Motivation, die von Computerspielen ausgeht, für die Pädagogik nutzbar zu machen.

    Die Schöpfer interaktiver Lernwelten sollten daher genau analysieren, wie es Computerspiele schaffen, Spieler über Wochen und Monate hinweg zu fesseln und dazu animieren, schwierige Passagen immer und immer und immer wieder zu wiederholen, bis sie gemeistert werden. Wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, sind es m. E. vor allem die folgenden Punkte, die Computerspiele perfektioniert haben und die sie so motivierend machen:

    • Fehler sind in Computerspielen Anreize
    Fast jeder Schüler hat Angst davor, im Unterricht die falsche Antwort zu sagen, eine Aufgabe an der Tafel nicht lösen zu können, einen schlechten Test zu schreiben. Niemand hat Angst vor Fehlern in Computerspielen. Sie werden ganz natürlich als Voraussetzung dafür gesehen, beser zu werden.

    • Computerspiele belohnen ständig
    Jede Aktion, die ein Spieler auslöst, hat unmittelbare Folgen. Wird eine Aufgabe erfolgreich gelöst, wird der Spieler belohnt durch Punkte, virtuelle Gegenstände oder das Erreichen des nächsten Levels. In der Schule fehlt dieses unmittelbare Feedback in vielen Fällen.

    • Computerspiele haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen
    Das Schlagwort schlechthin im deutschen Bildungssystem des 21. Jahrhunderts ist die individuelle Förderung. Computerspiele zeigen, wie es geht, dass Anfänger, Fortgeschrittene und Profis in gleicher Weise motiviert werden. Gute Computerspiele werden zudem mit der Zeit immer schwieriger, aber nie so schwierig, dass Frustration einsetzt und nie so öde, dass Langeweile aufkommt.

    • Computerspiele führen in vielen kleinen Etappen zum Ziel
    Es ist ein beglückendes Erlebnis, in einem Computerspiel ein Level abzuschließen. Man ist sich bewusst, eine kleine Aufgabe gelöst zu haben, die zur Bewältigung des Spiels nötig ist. Auch Unternehmen wie Payback nutzen diesen Anreiz: Jeder Einkauf ist eine kleine Etappe auf dem Weg zur Prämie, was mitunter das Geldausgeben erleichtert. In der Schule hingegen wird das eigentliche Ziel, ja sogar der Sinn des gesamten Systems Schule oft nicht erkannt.

    • Computerspiele sind kein Mittel zum Zweck
    Es scheint paradox, aber gerade die Abwesenheit von unmittelbaren Lernzielen und förderlichen Kompetenzen prädestinieren Computerspiele für den Einsatz in der Schule. Sie bereichern ein von Anfang bis Ende duchgeplantes und vorhersehbares System durch Elemente des Zufalls und des Risikos, die auf Menschen ungemein motivierend wirken.

    Richtig eingesetzt könnten Spiele die Schule zu einem Raum machen, in dem Schülerinnen und Schüler nicht ständig die eigenen Schwächen vor Augen geführt bekommen, sondern sich spielerisch das Leben erschließen und dabei den Bereich finden können, in dem sie – um Ken Robinson zu zitieren – ganz in ihrem Element sind.

  3. Pingback: Games im Deutschunterricht | digithek blog

  4. Hallo Herr Hübner,

    Zum Ersten, es tut mir Leid, dass mein Deutsch nicht so gut ist. Ich bin Englischlehrer aus London und ich hoffe, dass es okay ist, mein Englisch Materialien mit Ihnen und ihr Leserschaft zu teilen.

    Wir bieten Virtual-Reality- Touren von Situationen und Orten in England. Sie koennen mit einem Computer nutzen oder mit einem Handy und Google Cardboard in der virtuellen Realität nutzen, um natürliche Aussprache und Vokabeln zu entwickeln. Fuer Studenten, Lehrer und Schulen sind sie kostenlos. Ich will keine Zahung dafuer, ich will nur, dass es von Kindern benutzt werden, ihr English mit dieser neuen Technologie zu verbessern.

    Wenn Sie Interesse fuer mehr von diesen Materialien haben, bitte melden Sie sich bei mir.

    Ich habe 4 Tours zu bieten, immer mit dem Google Cardboard kompatibel oder auch mit einem Computer. Es gibt 4 Virtual Reality Tours von englisch sprechenden Situationen.

    Bike shop
    Flower shop
    Homeopathy and alternative medicine shop
    Comic book shop

    Alle mit PDF und mp3 Materialien. Ich kann auch mit Ihnen arbeiten, Übungen zu produzieren basierend auf diesen Touren.

    Also warum kostenlos? Das tut mir Leid, dass viele Englisch in England oder Amerika usw nicht ueben koennen. Ich möchte diese Technologie nutzen, um die Englisch sprechenden Welt zu diesen Menschen zu nehmen. Je mehr Menschen nutzen diese Inhalte , desto mehr kann ich Partnerschaften aufbauen, um mehr Touren und ansprechender Inhalte machen.

    Hier ist eine Einführung in mir und dem Inhalt. Ich bin in Berlin im nächsten Monat , wenn jemand interessiert ist , mich zu treffen , sehen den Inhalt und diskutieren mehr , wie wir dies für Studenten anbieten können youtube.com/watch?v=bId1lAb51rg

    Vielen Dank – und wenn Lehrer Interesse habe bitte melden Sie sich bei mir!

    Michael
    http://vr.linguapractica.com

    PS – and I hope one day that I will have the chance to improve my German in virtual reality 😉

  5. Tolle Sache Herr Hübner,

    würde mich auch als Rentner interessieren und evtl. mitmachen.
    Leider ist Deutschland im IT Bereich Entwicklungsland, wobei es doch unsere Kinder einmal besser haben sollten !

    LG aus Bonn

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