„Wir sind am Arsch!“ – Die Dokumentation Screened Out

Jede Lehrkraft und jedes Elternteil kennt die Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche zu viel am Computer spielen, in sozialen Netzwerken oder generell am Handy verbringen. Einige Medienpädagogen zeigen dann gerne Info-Graphiken die zeigen, dass diese Zeit in etwa der entspricht, in der früher Fernsehen geschaut, Radio gehört, mit Freunden telefoniert wurde etc. Nun geschehe eben alles auf dem Bildschirm – kein Problem!

Die Dokumentation „Screened Out“ zeigt eindrucksvoll, dass diese Annahme falsch ist und dass viele Apps auf dem Smartphone mittlerweile absichtlich so gestaltet sind, dass sie süchtig machen. In Deutschland regen sich bei solchen Behauptungen sofort Widerstände, da man an die Bücher von Manfred Spitzer und windige Behauptungen der Neurowissenschaften erinnert wird. Die Doku „Screened Out“ des Regisseurs Jon Hyatt ist in ihrer Argumentation jedoch deutlich feinfühliger und genauer. 

Es kommen nicht nur Wissenschaftler, sondern auch betroffene Jugendliche, Eltern und viele andere zu Wort. Da sie zudem gerade erst erschienen ist, sind die darin vorgestellten Daten noch aktueller als in ähnlichen Produktionen, etwa der ebenfalls sehr sehenswerten Doku „Digitale Nebenwirkungen“, über die ich ebenfalls hier im Blog einen Artikel geschrieben habe.

Die Dokumentation hat mich so fasziniert, dass ich sie in diesem Blog-Artikel etwas ausführlicher vorstelle, indem ich meine Notizen zum Film teile, da in diesem Film viele schlaue Menschen viele schlaue Dinge von sich geben, die es Wert sind, festgehalten zu werden. Zudem zeigt die Dokumentation sehr schön, wo genau das Problem bei übermäßigem Medienkonsum liegt.

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Als Gast im Spieleveteranen-Podcast

An dieser Stelle ein kurzer Hinweis darauf, dass ich gerade zu Gast im Spieleveteranen-Podcast war und dort die Ehre hatte, ca. 1 Stunde lang mit dem Computerspiele-Journalisten Jörg Langer über die Ultima-Serie und das neu erschienene Nox Archaist zu reden, über das ich hier im Blog bereits ausführlich berichtet habe.

Das Gespräch ist nur für Patreon-Backer der Spieleveteranen verfügbar, der tolle Podcast ist es aber auf jeden Fall wert, unterstützt zu werden. Wer also schon immer einmal wissen wollte, was dieses obskure „Ultima“ eigentlich ist, welche Besonderheiten die einzelnen Serienteile aufweisen und warum Serien-Erfinder Richard Garriott so eine schillernde Persönlichkeit ist, findet hier einen kompakten Einstieg in die Thematik.

Mach flott den Schrott!

Ein neues Zuhause für die Technik eines All-In-One-PCs mit defektem Bildschirm

Wenn Kinder auf Computer treffen, geht schon einmal etwas schief. Wenn der Computer dann auch noch ein All-In-One-Gerät ist, landet es oft im Elektroschrott. Nachdem drei dieser Rechner mit einem defekten Monitor ausgefallen sind, entschied ich mich für eine Rettungsaktion der besonderen Art: Alle lebenswichtigen Innereien wie das Netzteil, Motherboard etc. wurden entfernt und mein Vater, der mir mit seinem handwerklichen Geschick schon bei anderen Projekten geholfen hat, baute ein neues Gehäuse aus Holz.

Eine Abdeckung aus Plexiglas sorgt nun dafür, dass alle Teile gut sichtbar sind, was gerade im Informatikunterricht von Vorteil ist, wenn man z. B. den Aufbau eines Rechners erklären möchte. Nachdem der winzige Einschaltknopf durch einen großen Arcade-Button ersetzt wurde, wurden noch schicke LED-Lichter ins Gehäuse eingebaut, damit der Rechner (trotz mäßiger Spezifikationen) zumindest optisch etwas hermacht.

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Nigelnagelalt – Das CRPG „Nox Archaist“ auf dem Apple II

Nach fünf Jahren Entwicklungszeit erscheint das 8-Bit RPG Nox Archaist. Es läuft auf einem Apple II mit 1 MHz und reizt die Hardware auf beeindruckende Weise aus.

Wie ein neues Computerspiel sieht Nox Archaist von 6502 Workshop nicht aus. Selbst Gamer, die Pixel-Grafiken im Stil von FEZ oder Shovel Knight mögen, mutet Nox Archaist einiges zu. Schließlich handelt es sich um ein Spiel für einen der ältesten Heimcomputer überhaupt, den Apple II.

Spiele auf dieser Plattform waren selten eine Augenweide, aber Nox Archaist zeigt, dass hinter einer rudimentären Optik trotzdem ein interessantes Spiel verborgen sein kann.

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Ideen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht

Gerade ging die zweite Wochenendsitzung des Seminars „Berufsfeldpraktikum im Projekt: EXPERTiN FÜR DIGITALE BILDUNG: Calliope, Scratch und NEPO – Möglichkeiten und Chancen digitaler Tools im schulischen Einsatz“ an der Uni Köln zu Ende, das ich gemeinsam mit Viktoriya Olari veranstalte und über das ich hier bereits einmal berichtet habe.

In diesem Jahr sind wir einen neuen Weg gegangen und haben die Studierenden digitale Tools vorstellen lassen, deren Schwerpunkt nicht nur, aber vor allem auf der Vermittlung von Grundwissen über Künstliche Intelligenz liegt. Da diese der Forschungsschwerpunkt meiner Kollegin Viktoriya ist, habe ich dieses Mal nicht viel selbst beigetragen, sondern war vor allem interessierter Zuhörer.

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Meine beste Fortbildung

„Twitter ist die beste Lehrerfortbildung!“ Dieser Spruch – erst jüngst wieder bei einem Vortrag gehört – geistert seit einigen Jahren durchs Pädagogen-Internet.

Mir tun diejenigen, die das von sich geben, immer ein bisschen leid, denn wie schrecklich müssen die von dieser Person besuchten Fortbildungen gewesen sein, wenn sie glaubt, man hätte die Zeit besser damit verbringen können, sich durch eine endlose Flut von größtenteils belanglosen Kurznachrichten zu scrollen?

Ich möchte daher an dieser Stelle einmal Werbung machen für die beste Fortbildung, die ich je besucht habe: einen Workshop zur Visualisierung von Markus Persing. Ich muss dazu sagen, dass ich außerhalb des Kunstunterrichts an der Schule eigentlich noch nie vorher gezeichnet oder gemalt habe und mir von der Veranstaltung daher auch kaum etwas erwartet habe.

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Neues Tutorial-Heft: Einführung in Zoom

„Sicherheit und Datenschutz haben bei uns oberste Priorität.“ Dieser Satz füllt nahezu den halben Bildschirm, wenn man die Internetseite von Zoom besucht. Auch ohne Psychologiestudium kann man vermuten, dass die Firma nicht ohne Grund ihren Kunden versichern muss, in guten Händen zu sein.

In der Tat gibt es nicht nur einen Grund, skeptisch gegenüber Zoom zu sein: Schulen in Amerika haben den Dienst zeitweise verboten, es gab Datenlecks und ein ehemaliger leitender Angestellter von Zoom wird vom US Justizministerium beschuldigt, als Spion für die chinesischer Regierung gearbeitet zu haben.

Trotz aller Skandale ist Zoom ist eine der am leichtesten zu installierenden und zu benutzenden Tools zum Starten einer Videokonferenz. Vor allem 2020 kam kaum jemand ohne die Software aus; „zoomen“ wurde – wie einst „skypen“ – zum Inbegriff für Videotelefonie. Gerade zu Beginn der Schulschließungen setzten weltweit auch viele Lehrkräfte auf Zoom.

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Neue Tutorial-Hefte zu itslearning, Office, Teams und Making-Hardware

In den letzten Monaten habe ich viele Anleitung zu IT-Themen geschrieben, die ich jetzt gebündelt hier auf meinem Blog unter der neuen Kategorie „Tutorials“ veröffentliche. Die Hefte können kostenlos heruntergeladen werden durch einen Klick auf das jeweilige Cover oder auf der Übersichts-Seite mit allen Themenheften.

Die Hefte zu itslearning, Microsoft Teams und Microsoft Office wurden in erster Linie für Lehrkräfte in Düsseldorf geschrieben, da die darin vorgestellten Produkte für alle Schulen der Landeshauptstadt lizensiert wurden. Bis auf wenige Angaben (in erster Linie URLs) sind die Anleitungen aber sicherlich auch für Lehrkräfte anderer Schulen nutzbar.

Das Heft zu Coding- und Making-Hardware schließlich stellt unterschiedliche Hardware vor, die sich dazu eignet, Programmierkenntnisse im Unterricht bzw. AGs oder Projektwochen zu vermitteln. Es folgt eine kurze Übersicht zu den einzelnen Heften:

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Learning by Gaming – Computerspiele im Unterricht

Computerspiele bringen die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht.

So schrecklich die Auswirkungen der Pandemie in vielerlei Hinsicht auch sind, im Bildungsbereich hat sie auch zu vielen bemerkenswerten Initiativen geführt, die leider kaum bekannt sind.

An anderer Stelle habe ich ja schon von dem Projekt „SOS Abschlussprüfung“ berichtet. Nun wurde ich als Gastredner zu einer digitalen Fortbildungsreihe eingeladen, die ich zuvor noch gar nicht kannte. Die Rede ist von der Initiative „Digitale Impulse für Schulentwicklung“ der Deutschen Schulakademie.

Die Deutsche Schulakademie ist eine bundesweit aktive und unabhängige Institution für Lehrkräftefortbildung und Schulentwicklung, getragen von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung. 


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Interview im ZDF-Morgenmagazin zu Computerspielen in der Schule

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Python lernen mit Minecraft – ein Beispiel für den sinnvollen Einsatz von Games in der Schule

Seit der Computer Einzug gehalten hat in Privathaushalte gibt es Lernspiele. Bereits auf dem Apple II etwa konnte man mit „Rocky’s Boots“ schon 1982 spielerisch lernen, wie elektronische Schaltungen und Logik-Gatter funktionieren.

Für das ZDF-Morgenmagazin habe ich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einige moderne Lernspiele angetestet und vorgestellt: Portal, Assassin’s Creed Origins Discovery Tour und Minecraft. Letzteres nutzen wir auch in unserer Computer-AG, um das Programmieren mit Python auf dem Raspberry Pi zu lernen. Weiterlesen

„Nichts tun ist nicht genug!“ – Rassismus thematisieren mit dem Film Blue Eyed

Blue Eyed

Die Doku „Blue Eyed“ zeigte bereits 1996 im Vorspann die US-Flagge verkehrt herum. Über 20 Jahre später wurde das zum Symbol der Black Lives Matter-Bewegung

Black Lives Matter. Eine demütig formulierte Forderung, die 150 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei in Amerika eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Aber noch immer führt Rassismus zu Hass, Ausgrenzung und sogar Mord: George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud Abery stehen stellvertretend für die unzähligen Opfer von rassistischen Ideologien, nicht nur in Amerika.

Alle Lehrkräfte sind daher im Unterricht nicht nur dazu aufgefordert, sondern laut Grundgesetz verpflichtet, Rassismus zu bekämpfen. Wie aber kann man als Einzelperson das erreichen, was offenbar die gesamte Menschheit nicht zustande bringt? Weiterlesen

Going viral – der unheimliche Boom digitaler Bildung in der Corona-Krise

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Der digitale Notfallplan vieler Schulen in der Corona-Krise: iPads müssen her!

Seit über 14 Jahren berichte ich auf MEDIENISTIK.DE über die Digitalisierung der Schulen. In diesen Jahren gab es mal mehr, mal weniger zu berichten. Der Oktober 2016 war z. B. ein denkwürdiger Monat, in dem der Fünf-Milliarden-Digitalpakt sowie der Calliope angekündigt wurden. Aber noch nie überschlugen sich die Ereignisse so wie jetzt, in der Corona-Krise.

Fehlende digitale Infrastruktur

Im Eilverfahren werden nun entscheidende Weichenstellungen vorgenommen, die Schulen vermutlich noch in Jahrzehnten prägen werden. Geschwindigkeit ist dabei der entscheidende Faktor. Es muss eine funktionierende Lösung her und zwar jetzt. Dabei sind nicht nur die Kosten, sondern auch der Datenschutz, demokratische Mitbestimmung oder die Frage nach dem Einsatz proprietärer Software bestenfalls zweitrangig. Weiterlesen

Neues Themenheft: SOS Abschlussprüfung Deutsch

Themeheft SOS AbschlussprüfungVor einigen Tagen berichtete ich von der Hilfsaktion des YouTube-Channels „Sommers Weltliteratur to go“. Der Betreiber Michael Sommer fasste in mehrstündigen Live-Videos alle relevanten Deutschthemen mit unterhaltsamen Kurzvideos zusammen.

Dabei wurde er von einigen Helfern unterstützt, die ebenfalls Lernvideos und Arbeitsblätter erstellt haben. So kam ein qualitativ überaus hochwertiger und zugleich unterhaltsamer Chrashkurs Deutsch zustande, der jedoch im Nachhinein etwas schwer zugänglich ist.

Um dieses Hindernis auszuräumen und die Aktion etwas für die Nachwelt zu konservieren, habe ich – gerade noch rechtzeitig vor den diesjährigen Abiturprüfungen – ein Themenheft mit Arbeitsblättern erstellt, mit dem die einzelnen Themen wiederholt werden können. Für visuelle Lerner wie mich bietet das Themenheft somit eine exzellente Möglichkeit, alle relevanten Deutschthemen in kleinen Häppchen zu wiederholen und sich so Video für Video eine eigene Lernkartei zu erstellen. Weiterlesen

Einsatz digitaler Medien im Deutsch- unterricht in der Erprobungsstufe

erprobungsstufe_themenheftDa auf unbestimmte Zeit alle Lehrerfortbildungen abgesagt wurden, möchte ich als kleinen Ersatz hier im Blog meine Materialien zum Thema „Einsatz digitaler Medien im Deutschunterricht in der Erprobungsstufe“ veröffentlichen.

Der neue Deutsch-Lehrplan für die Klassen 5 und 6 am Gymnasium sieht vor, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Themen aus dem Bereich Medien auseinandersetzen: Von Computerspielen über die Nutzung von Präsentations-Programmen bis hin zur Filmproduktion.

Dies öffnet den Raum für spannende und innovative Unterrichtsinhalte, die in dem Themenheft ausführlich präsentiert werden. Der Fokus liegt dabei auf kleinen Projekten, die sich ohne größeren zeitlichen und materiellen Aufwand umsetzen lassen. Weiterlesen

SOS Abschlussprüfung – Crashkurs Deutsch auf YouTube

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Familienfoto mit Literatur-YouTuber Michael Sommer (links) und Helfern

Auf dem YouTube-Channel „Sommers Weltliteratur to go“ startete vor drei Wochen eine bemerkenswerte Hilfsaktion: Der Betreiber des Kanals, Michael Sommer, bot allen Schülerinnen und Schülern, die in diesem Jahr noch eine Abschlussprüfung im Fach Deutsch schreiben, seine Hilfe an. Dazu sollen ihm Schülerinnen und Schüler mitteilen, bei welchen Deutschthemen sie Hilfe in Form von Lernvideos benötigen.

Der Kanal „Sommers Weltliteratur to go“ wurde berühmt durch seine kreativen und lustigen Zusammenfassungen bekannter Klassiker der Weltliteratur. Der Clou der Videos: Es handelt sich um kleine Theateraufführungen mit Playmobil-Figuren, die sogar zum Teil vor Live-Publikum stattfinden. Weiterlesen

Workshop „Die mechanische Hand“ im Haus der Talente

Themenheft mechanische Hand27 Knochen – unzählige Möglichkeiten: Die menschliche Hand ist das komplexeste und vielseitigste Werkzeug der Welt. Ohne sie gäbe es keine Pyramiden und keine Mona Lisa.

In einem einjährigen Workshop, den ich für das Haus der Talente in Düsseldorf konzipiert habe und durchführe, spüre ich gemeinsam mit Jugendlichen dem Geheimnis dieser Vielseitigkeit nach, indem die menschliche Hand auf ganz unterschiedliche Weise nachgebaut wird – angefangen beim Pappmodell über LEGO bis hin zur Hand aus dem 3D-Drucker.

Die Haupt-Aufgabe der Jugendlichen besteht darin, im Laufe des Jahres mindestens vier mechanische Hände aus Materialien ihrer Wahl zu bauen, die anschließend im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden. Weiterlesen

Entschädigung für alle abgesagten Veranstaltungen

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Jetzt zu Hause schlauer werden: für nur 5,-€ gibt’s mein Video-Training zum Raspberry Pi

Auch wenn es hier im Blog im letzten Jahr ziemlich ruhig war, bin ich dennoch weiter fleißig dabei, Workshops und AGs für Schülerinnen und Schüler (vor allem fürs Haus der Talente), Lehrerfortbildungen (für das Kompetenzteam Düsseldorf) und Seminare für Lehramts-Studierende (an der Uni Köln) zu halten. Mehr dazu werde ich in Kürze hier veröffentlichen.

Da all diese Veranstaltungen jetzt ausfallen, biete ich als kleine Entschädigung folgendes Angebot an: alle Leserinnen und Leser meines Blogs und alle, die sich bereits für eine Veranstaltung angemeldet haben (oder damit geliebäugelt haben, es zu tun), können gegen Übernahme der Kosten für Porto und Versand in Höhe von 5,- € ein Exemplar meines aktuellen 10-stündigen Video-Trainings zum Raspberry Pi (UVP: 39,90 €) anfordern, um sich autodidaktisch zu Hause fortzubilden. Das Angebot ist auf 100 Stück begrenzt.

Das Video-Training bietet einen abwechslungsreichen Einstieg in die Welt der Computer und der Programmierung mit dem Mini-Computer Raspberry Pi. Weiterlesen

Interview in ZEIT Online und neue Publikation

Digitalisierung des BildungssystemsUm die Digitalisierung in den Schulen nachhaltig zu fördern, benötigt man in erster Linie gut ausgebildete Lehrkräfte und keine Milliarden-Investitionen in den Elektroschrott von morgen.

In einem Interview mit ZEIT Online durfte ich nun diese Forderung etwas detaillierter begründen und in Bezug auf die digitale Weiterbildung von Lehrkräften fordern:

„Auch wenn es vielleicht utopisch klingt: Im Grunde müsste man Lehrern zwei Wochen freigeben, damit sie sich mal ernsthaft damit beschäftigen können.“

Dass der Artikel von Jakob von Lindern, in dem noch viele andere Stimmen zu Wort kommen, einen Nerv getroffen hat, zeigen nicht nur die vielen Kommentare unter dem Text, sondern auch zahlreiche zustimmende Zuschriften, die ich erhalten habe – dafür an dieser Stelle herzlichen Dank! Weiterlesen

Mein privates Schul-Internet: Die OER-Cloud

OER-Cloud LogoDie Bildungswelt diskutiert derzeit die Vor- und Nachteile der Schul-Cloud vs. der Microsoft- Apple- oder Google-Cloud – als jüngste Beispiele seien nur der Beitrag „Die Googlisierung der Schulen“ vom Deutschlandfunk Kultur und der Blogbeitrag zu Office 365 von Damien Duchamps genannt.

Vor allem der Datenschutz, die Kosten und die langfristige Bindung an einen Anbieter bereiten Schulen große Probleme. Soll der reibungslose Ablauf in der Schule in Zukunft abhängig sein vom Internet und einem globalen IT-Konzern, der allein aus kommerziellem Interesse im Bildungsmarkt präsent ist? Weiterlesen

Make a unique clock out of your favorite LEGO set, a Pi Zero W and some LEDs

LEGO LED clockWith this easy to follow instruction you can turn every LEGO set into an awesome clock, that uses LEDs to show the time every 15 minutes. I used an old LEGO spaceship from the late 70s, because it was my first LEGO set, but you can use almost any set you like as long as you can fit a Pi Zero (or any other Raspberry Pi) inside. And even if there’s no space for the Pi, you can still install the LEDs and hide the Pi somewhere else.

How does it work?

This LEGO clock basically works like a church bell. As you probably know, some churches broadcast the time every 15 minutes by ringing their bells. Here’s how it works:

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