Wie lassen sich digitale Kompetenzen vermitteln? 3 Praxisbeispiele

Am 8. Dezember habe ich für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung einen Vortrag gehalten zum Thema: „Wie lassen sich digitale Kompetenzen vermitteln?“. Anlass war das „Zukunftsforum Schüler:innenfirmen – digitale Fachtagung des Modellprojekts #Schülerfirmen Digital„. In dem Modellprojekt wurden 3 Jahre lang 30 von Schülerinnen und Schülern gegründete Firmen finanziell und logistisch unterstützt.

In der Keynote stellte ich drei außergewöhnliche Projekte vor, die ich in den letzten Jahren begleiten durfte. Das erste war die „lange Coding-Nacht am Georgs“, ein Gewinnerprojekt des Code Week Awards 2015. Unter folgendem Link gibt es einen ausführlichen Rückblick und weitere Informationen:

Das zweite Projekt war der Bau eines humanoiden Roboters im Haus der Talente. Auch dieses Projekt wurde bereits hier im Blog vorgestellt.

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Die digitale Welt spielerisch entdecken

Wie Computer und Roboter funktionieren, kann man auch ohne Bildschirm entdecken.

Am vergangenen Donnerstag und Freitag habe ich mich einer besonderen Herausforderung gestellt: Einen Workshop für das Haus der Talente in Düsseldorf organisieren für Kinder von 5-8 Jahren mit dem Thema: „Die digitale Welt spielerisch entdecken“.

Ich habe mich hier im Blog ja bereits zu digitaler Bildung im Vorschulalter geäußert, aber nie zuvor habe ich mit Kindern dieser Altersgruppe einen Workshop organisiert. Da sicherlich auch andere Interesse daran haben, was man auf so einer Veranstaltung sinnvoll machen kann, möchte ich hier kurz teilen, wie der Workshop ablief und welche Materialien ich verwendet habe.

Zum Setting: Der Workshop dauerte 2 x 2 Stunden, auf zwei aufeinanderfolgende Tage verteilt. Er fand – mit ausreichend Abstand und gut belüftet – im Haus der Talente in Düsseldorf statt.

Wir haben den ersten Tag damit begonnen, uns gegenseitig vorzustellen mit Name, Alter und der Beantwortung der Frage, wann man zum letzten Mal einem Computer begegnet ist. Die Kinder saßen dazu in einem großen Sitzkreis.

Hier sollte bereits in der Kennenlernrunde ein erster Denkanstoß erfolgen zur Frage: Was ist überhaupt ein Computer und wo begegnet er mir im Alltag. Antworten waren z. B.: „Auf dem Schreibtisch meiner Eltern“, „im Auto“ oder „das Handy meiner Mutter“.

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Updates zum Video-Training

Get excited: Es gibt Neues aus der Raspberry Pi-Welt!

Get excited: Es gibt Neues aus der Raspberry Pi-Welt!

Die Raspberry Pi-Welt dreht sich schnell und daher gibt es schon zwei Wochen nach Erscheinen meines Video-Trainings einige Updates:

Neues Desktop-Design „Pixel“

Vor ca. einer Woche hat die Raspberry Pi Foundation ein Update für ihr Betriebssystem „Raspbian“ veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: Die Desktop-Oberfläche hat nun wesentlich hübscheres Design als vorher. Zusätzlich wurden einige schöne Hintergrundbilder vorinstalliert.

Apropos Hintergrundbilder. Auf meinen Workshops verwende ich ein selbst erstelltes Hintergrundbild mit dem Spruch „Get excited and make things“. Wer möchte, kann es sich hier herunterladen.

Weitere Neuerungen: Der RealVNC-Player, den ich in meinem Training vorstelle, ist nun bereits vorinstalliert und es gibt einen Simulator für die SenseHAT-Platine, die in Kapitel 10.3 bzw. 10.4 vorkommt. Weiterlesen