German-Swedish Dialogue on Computer Games in Schools

Am 09. November war ich zu Gast bei einer ganz besonderen Veranstaltung: In der schwedischen Botschaft Berlin durfte ich mit dem schwedischen Lehrer Felix Gyllenstig Serrao und Prof. Dr. Linda Breitlauch über den Einsatz von Computerspielen in der Schule diskutieren.

Dass man sich ernsthaft wissenschaftlich mit Computerspielen beschäftigen kann, habe ich bei der Vorbereitung zu einem Vortrag an der Uni Basel im Jahr 2010 zum Thema „Musikspiele“ gemerkt, in dem ich erläutert habe, wie sich aus recht simplen Spielen im Laufe der Zeit eigene digitale Instrumente entwickelt haben, die eine ganze Generation zum Erstellen eigener Musik animiert hat. Wen die Details interessieren, findet hier eine Verschriftlichung meines damals gehaltenen Vortrags

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Artikel in der Retro Gamer über Ultima & Nox Archaist

Nach meinem Besuch im Spieleveteranen-Podcast mit Jörg Langer habe ich nun auch zwei Artikel für die aktuelle Ausgabe des Retro Gamer-Magazins geschrieben. Einer beschäftigt sich mit der Ultima-Serie und der andere mit dem Making Of des Rollenspiels Nox Archaist, das ich als Beta-Tester und Übersetzer unterstützt habe.

Mein Interesse für die Ultima-Serie rührt daher, dass ich einst einen alten Apple IIe-Computer vorm Verschrotten gerettet und anschließend nach alten Spielen dafür gesucht habe.

Die Ultima-Spiele waren dabei für mich besonders interessant, da sie nicht nur heute noch spannend zu spielen sind, sondern auch schöne Beigaben in der Packung haben, die das Sammeln interessant machen. Im Laufe der Jahre habe ich alle Teile der (Haupt-)Serie ergattern können und bin hach wie vor fasziniert von den Spielen und deren Schöpfer, Richard Garriott. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet im Artikel der Retro Gamer eine 4-seitige Übersicht mit den wichtigsten Fakten rund um die Ultima-Serie und zahlreiche Anekdoten. Hier ein kleiner Auszug aus dem Artikel:

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Tobi erklärt’s – Das iPad als Arbeitsgerät für Lehrkräfte Teil 2: Bedienung

Ab sofort gibt es auf meinem YouTube-Kanal das zweite Video zum iPad als Arbeitsgerät als Lehrkräfte zu sehen. In diesem Video geht es um die Bedienung des iPads mit Hilfe von Gesten. Außerdem zeige ich, wie man eine Bildschirmaufnahme mit dem iPad macht, Widgets verwendet und Inhalte sucht.

Wenn es Fragen, Tipps oder Anregungen für weitere Videos gibt, einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag, auf Twitter oder direkt auf YouTube schreiben.

Im dritten Teil der Serie wird es etwas genauer um die Tastatur des iPads gehen, außerdem werde ich zeigen, wie man Dokumente einspannt und Texte markiert.

Aber nun viel Spaß mit dem Video und bis nächste Woche:

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Tobi erklärt’s – neue YouTube-Serie gestartet

Ab sofort gibt es auf meinem YouTube-Kanal eine neue Serie namens „Tobi erlärt’s“, in der ich hoffentlich regelmäßig jede Woche darüber berichten werde, wie ich mit mit meinem neuen Dienst-iPad in der Schule arbeite.

Die Serie ist hoffentlich sowohl für absolute Anfänger als auch erfahrenere Nutzer interessant, da es rund um das iPad immer etwas Neues zu lernen gibt und der ein oder andere Tipp vielleicht dabei hilft, sich die Arbeit in der Schule zu erleichtern und innovative Methoden des Unterrichtens kennenzulernen.

Tipps für’s iPad. aber nicht von Apple

Es gibt zwar bereits viele tolle Tutorials online, ich vermisse dabei jedoch vielfach eine gewisse Unabhängigkeit. Das liegt vor allem daran, dass Apple mit vielen Lehrkräften eine „enge Partnerschaft“ eingeht, wie die WELT bereits 2013 berichtete.

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Science Fiction als Vorbild? Lernen in der OASIS

Gerade habe ich die beiden Romane „Ready Player One“ und den Nachfolger „Ready Player Two“ von Ernest Cline gelesen. In beiden Büchern steht die „OASIS“ im Mittelpunkt – eine virtuelle Traumwelt, die durch immer perfektere Immersion die Menschheit in ihren Bann zieht. Da in den Science-Fiction-Romanen der voranschreitende Klimawandel die Erde zunehmend unbewohnbar gemacht hat, findet mehr oder weniger das gesamte private und öffentliche Leben in dieser virtuellen Welt statt.

Eine der großen Stärken der beiden Romane besteht darin, diese Welt in schillernden Details zum Leben zu erwecken. Im zweiten Roman hat mich vor allem die Stelle fasziniert, in der sozusagen die Grundschule der OASIS beschrieben wird und ich fand die Idee dahinter so interessant, dass ich sie hier einmal näher beschreiben möchte.

Lernen ohne Werbung

In der OASIS bekommen alle Kinder unter dreizehn ein „Be-Free Treehouse“ auf einem eigenen Lern-Planeten, wenn sie zuvor einige kostenlose Lern-Quests absolviert haben. Dies gehört einem dann für den Rest des Lebens und niemand anderes darf es betreten.

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Die digitale Welt spielerisch entdecken

Wie Computer und Roboter funktionieren, kann man auch ohne Bildschirm entdecken.

Am vergangenen Donnerstag und Freitag habe ich mich einer besonderen Herausforderung gestellt: Einen Workshop für das Haus der Talente in Düsseldorf organisieren für Kinder von 5-8 Jahren mit dem Thema: „Die digitale Welt spielerisch entdecken“.

Ich habe mich hier im Blog ja bereits zu digitaler Bildung im Vorschulalter geäußert, aber nie zuvor habe ich mit Kindern dieser Altersgruppe einen Workshop organisiert. Da sicherlich auch andere Interesse daran haben, was man auf so einer Veranstaltung sinnvoll machen kann, möchte ich hier kurz teilen, wie der Workshop ablief und welche Materialien ich verwendet habe.

Zum Setting: Der Workshop dauerte 2 x 2 Stunden, auf zwei aufeinanderfolgende Tage verteilt. Er fand – mit ausreichend Abstand und gut belüftet – im Haus der Talente in Düsseldorf statt.

Wir haben den ersten Tag damit begonnen, uns gegenseitig vorzustellen mit Name, Alter und der Beantwortung der Frage, wann man zum letzten Mal einem Computer begegnet ist. Die Kinder saßen dazu in einem großen Sitzkreis.

Hier sollte bereits in der Kennenlernrunde ein erster Denkanstoß erfolgen zur Frage: Was ist überhaupt ein Computer und wo begegnet er mir im Alltag. Antworten waren z. B.: „Auf dem Schreibtisch meiner Eltern“, „im Auto“ oder „das Handy meiner Mutter“.

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Das Ultimore-Projekt, Teil 2 – Weg der Wiedererlangung

Das Ultimore-Projekt hat in der letzten Woche eine überraschende Wendung genommen, aber lest selbst: Es folgt der zweite Teil des Ultimore-Projekts. Der folgende Text ist wieder eine Übersetzung des englischen Blog-Beitrags von „Daemon Master“:

Tretet näher und vernehmet, welche Ereignisse sich seit eurem letzten Abenteuer zugetragen haben.

Es ist nun eine Woche vergangen, seit ich in meinem letzten Artikel (hier im Original und hier auf Deutsch) erklärt habe, was genau Ultimore ist und diese Woche war einfach unglaublich! „Wiedergefunden“ war definitiv das Schlüsselwort für diese Woche und ich habe für dich, lieber Leserin und liebe Leser, einige Geschichten zu erzählen – sowohl banale als auch außergewöhnliche.

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Gastbeitrag: Das Ultimore-Projekt – Was ist Ultimore?

Nur im Internet können sich ein Religionslehrer aus Deutschland und ein Gamer namens „Daemon Master“ aus Australien zusammenschließen und gemeinsam ein Stück Computerspiel-Geschichte schreiben.

Leserinnen und Leser meines Blogs wissen ja bereits seit meinem Bericht über das Spiel „Nox Archaist“ und meinem Gastauftritt im Spieleveteranen-Podcast, dass ich ein Faible für alte Computerspiele habe, insbesondere die Ultima-Serie. Es gibt jedoch kaum etwas, was über diese Spiele noch nicht gesagt oder geschrieben wurde. Sie gehören zu den am besten dokumentierten Videospielen überhaupt.

Dennoch konnte ich im letzten Jahr eine interessante Entdeckung machen, da ich eine Kopie der inoffiziellen Ultima III-Erweiterung „Ultimore“ fand, die als verloren galt. Dabei handelt es sich um eine der ersten Computerspiel-Mods überhaupt. Der Blogger und Twitch-Streamer „Daemon Master“ hat sich nun als erster näher mit dieser Erweiterung beschäftigt und einen langen Artikel dazu verfasst, den ich hier – auf Deutsch übersetzt – auch in meinem Blog veröffentliche. Viel Spaß mit diesem interessanten Kapitel Computerspielgeschichte:

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„Wir sind am Arsch!“ – Die Dokumentation Screened Out

Jede Lehrkraft und jedes Elternteil kennt die Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche zu viel am Computer spielen, in sozialen Netzwerken oder generell am Handy verbringen. Einige Medienpädagogen zeigen dann gerne Info-Graphiken die zeigen, dass diese Zeit in etwa der entspricht, in der früher Fernsehen geschaut, Radio gehört, mit Freunden telefoniert wurde etc. Nun geschehe eben alles auf dem Bildschirm – kein Problem!

Die Dokumentation „Screened Out“ zeigt eindrucksvoll, dass diese Annahme falsch ist und dass viele Apps auf dem Smartphone mittlerweile absichtlich so gestaltet sind, dass sie süchtig machen. In Deutschland regen sich bei solchen Behauptungen sofort Widerstände, da man an die Bücher von Manfred Spitzer und windige Behauptungen der Neurowissenschaften erinnert wird. Die Doku „Screened Out“ des Regisseurs Jon Hyatt ist in ihrer Argumentation jedoch deutlich feinfühliger und genauer. 

Es kommen nicht nur Wissenschaftler, sondern auch betroffene Jugendliche, Eltern und viele andere zu Wort. Da sie zudem gerade erst erschienen ist, sind die darin vorgestellten Daten noch aktueller als in ähnlichen Produktionen, etwa der ebenfalls sehr sehenswerten Doku „Digitale Nebenwirkungen“, über die ich ebenfalls hier im Blog einen Artikel geschrieben habe.

Die Dokumentation hat mich so fasziniert, dass ich sie in diesem Blog-Artikel etwas ausführlicher vorstelle, indem ich meine Notizen zum Film teile, da in diesem Film viele schlaue Menschen viele schlaue Dinge von sich geben, die es Wert sind, festgehalten zu werden. Zudem zeigt die Dokumentation sehr schön, wo genau das Problem bei übermäßigem Medienkonsum liegt.

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Als Gast im Spieleveteranen-Podcast

An dieser Stelle ein kurzer Hinweis darauf, dass ich gerade zu Gast im Spieleveteranen-Podcast war und dort die Ehre hatte, ca. 1 Stunde lang mit dem Computerspiele-Journalisten Jörg Langer über die Ultima-Serie und das neu erschienene Nox Archaist zu reden, über das ich hier im Blog bereits ausführlich berichtet habe.

Das Gespräch ist nur für Patreon-Backer der Spieleveteranen verfügbar, der tolle Podcast ist es aber auf jeden Fall wert, unterstützt zu werden. Wer also schon immer einmal wissen wollte, was dieses obskure „Ultima“ eigentlich ist, welche Besonderheiten die einzelnen Serienteile aufweisen und warum Serien-Erfinder Richard Garriott so eine schillernde Persönlichkeit ist, findet hier einen kompakten Einstieg in die Thematik.

Mach flott den Schrott!

Ein neues Zuhause für die Technik eines All-In-One-PCs mit defektem Bildschirm

Wenn Kinder auf Computer treffen, geht schon einmal etwas schief. Wenn der Computer dann auch noch ein All-In-One-Gerät ist, landet es oft im Elektroschrott. Nachdem drei dieser Rechner mit einem defekten Monitor ausgefallen sind, entschied ich mich für eine Rettungsaktion der besonderen Art: Alle lebenswichtigen Innereien wie das Netzteil, Motherboard etc. wurden entfernt und mein Vater, der mir mit seinem handwerklichen Geschick schon bei anderen Projekten geholfen hat, baute ein neues Gehäuse aus Holz.

Eine Abdeckung aus Plexiglas sorgt nun dafür, dass alle Teile gut sichtbar sind, was gerade im Informatikunterricht von Vorteil ist, wenn man z. B. den Aufbau eines Rechners erklären möchte. Nachdem der winzige Einschaltknopf durch einen großen Arcade-Button ersetzt wurde, wurden noch schicke LED-Lichter ins Gehäuse eingebaut, damit der Rechner (trotz mäßiger Spezifikationen) zumindest optisch etwas hermacht.

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Nigelnagelalt – Das CRPG „Nox Archaist“ auf dem Apple II

Nach fünf Jahren Entwicklungszeit erscheint das 8-Bit RPG Nox Archaist. Es läuft auf einem Apple II mit 1 MHz und reizt die Hardware auf beeindruckende Weise aus.

Wie ein neues Computerspiel sieht Nox Archaist von 6502 Workshop nicht aus. Selbst Gamer, die Pixel-Grafiken im Stil von FEZ oder Shovel Knight mögen, mutet Nox Archaist einiges zu. Schließlich handelt es sich um ein Spiel für einen der ältesten Heimcomputer überhaupt, den Apple II.

Spiele auf dieser Plattform waren selten eine Augenweide, aber Nox Archaist zeigt, dass hinter einer rudimentären Optik trotzdem ein interessantes Spiel verborgen sein kann.

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Ideen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht

Gerade ging die zweite Wochenendsitzung des Seminars „Berufsfeldpraktikum im Projekt: EXPERTiN FÜR DIGITALE BILDUNG: Calliope, Scratch und NEPO – Möglichkeiten und Chancen digitaler Tools im schulischen Einsatz“ an der Uni Köln zu Ende, das ich gemeinsam mit Viktoriya Olari veranstalte und über das ich hier bereits einmal berichtet habe.

In diesem Jahr sind wir einen neuen Weg gegangen und haben die Studierenden digitale Tools vorstellen lassen, deren Schwerpunkt nicht nur, aber vor allem auf der Vermittlung von Grundwissen über Künstliche Intelligenz liegt. Da diese der Forschungsschwerpunkt meiner Kollegin Viktoriya ist, habe ich dieses Mal nicht viel selbst beigetragen, sondern war vor allem interessierter Zuhörer.

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Meine beste Fortbildung

„Twitter ist die beste Lehrerfortbildung!“ Dieser Spruch – erst jüngst wieder bei einem Vortrag gehört – geistert seit einigen Jahren durchs Pädagogen-Internet.

Mir tun diejenigen, die das von sich geben, immer ein bisschen leid, denn wie schrecklich müssen die von dieser Person besuchten Fortbildungen gewesen sein, wenn sie glaubt, man hätte die Zeit besser damit verbringen können, sich durch eine endlose Flut von größtenteils belanglosen Kurznachrichten zu scrollen?

Ich möchte daher an dieser Stelle einmal Werbung machen für die beste Fortbildung, die ich je besucht habe: einen Workshop zur Visualisierung von Markus Persing. Ich muss dazu sagen, dass ich außerhalb des Kunstunterrichts an der Schule eigentlich noch nie vorher gezeichnet oder gemalt habe und mir von der Veranstaltung daher auch kaum etwas erwartet habe.

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Neues Tutorial-Heft: Einführung in Zoom

„Sicherheit und Datenschutz haben bei uns oberste Priorität.“ Dieser Satz füllt nahezu den halben Bildschirm, wenn man die Internetseite von Zoom besucht. Auch ohne Psychologiestudium kann man vermuten, dass die Firma nicht ohne Grund ihren Kunden versichern muss, in guten Händen zu sein.

In der Tat gibt es nicht nur einen Grund, skeptisch gegenüber Zoom zu sein: Schulen in Amerika haben den Dienst zeitweise verboten, es gab Datenlecks und ein ehemaliger leitender Angestellter von Zoom wird vom US Justizministerium beschuldigt, als Spion für die chinesischer Regierung gearbeitet zu haben.

Trotz aller Skandale ist Zoom ist eine der am leichtesten zu installierenden und zu benutzenden Tools zum Starten einer Videokonferenz. Vor allem 2020 kam kaum jemand ohne die Software aus; „zoomen“ wurde – wie einst „skypen“ – zum Inbegriff für Videotelefonie. Gerade zu Beginn der Schulschließungen setzten weltweit auch viele Lehrkräfte auf Zoom.

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Neue Tutorial-Hefte zu itslearning, Office, Teams und Making-Hardware

In den letzten Monaten habe ich viele Anleitung zu IT-Themen geschrieben, die ich jetzt gebündelt hier auf meinem Blog unter der neuen Kategorie „Tutorials“ veröffentliche. Die Hefte können kostenlos heruntergeladen werden durch einen Klick auf das jeweilige Cover oder auf der Übersichts-Seite mit allen Themenheften.

Die Hefte zu itslearning, Microsoft Teams und Microsoft Office wurden in erster Linie für Lehrkräfte in Düsseldorf geschrieben, da die darin vorgestellten Produkte für alle Schulen der Landeshauptstadt lizensiert wurden. Bis auf wenige Angaben (in erster Linie URLs) sind die Anleitungen aber sicherlich auch für Lehrkräfte anderer Schulen nutzbar.

Das Heft zu Coding- und Making-Hardware schließlich stellt unterschiedliche Hardware vor, die sich dazu eignet, Programmierkenntnisse im Unterricht bzw. AGs oder Projektwochen zu vermitteln. Es folgt eine kurze Übersicht zu den einzelnen Heften:

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Learning by Gaming – Computerspiele im Unterricht

Computerspiele bringen die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht.

So schrecklich die Auswirkungen der Pandemie in vielerlei Hinsicht auch sind, im Bildungsbereich hat sie auch zu vielen bemerkenswerten Initiativen geführt, die leider kaum bekannt sind.

An anderer Stelle habe ich ja schon von dem Projekt „SOS Abschlussprüfung“ berichtet. Nun wurde ich als Gastredner zu einer digitalen Fortbildungsreihe eingeladen, die ich zuvor noch gar nicht kannte. Die Rede ist von der Initiative „Digitale Impulse für Schulentwicklung“ der Deutschen Schulakademie.

Die Deutsche Schulakademie ist eine bundesweit aktive und unabhängige Institution für Lehrkräftefortbildung und Schulentwicklung, getragen von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung. 


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Interview im ZDF-Morgenmagazin zu Computerspielen in der Schule

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Python lernen mit Minecraft – ein Beispiel für den sinnvollen Einsatz von Games in der Schule

Seit der Computer Einzug gehalten hat in Privathaushalte gibt es Lernspiele. Bereits auf dem Apple II etwa konnte man mit „Rocky’s Boots“ schon 1982 spielerisch lernen, wie elektronische Schaltungen und Logik-Gatter funktionieren.

Für das ZDF-Morgenmagazin habe ich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einige moderne Lernspiele angetestet und vorgestellt: Portal, Assassin’s Creed Origins Discovery Tour und Minecraft. Letzteres nutzen wir auch in unserer Computer-AG, um das Programmieren mit Python auf dem Raspberry Pi zu lernen. Weiterlesen

„Nichts tun ist nicht genug!“ – Rassismus thematisieren mit dem Film Blue Eyed

Blue Eyed

Die Doku „Blue Eyed“ zeigte bereits 1996 im Vorspann die US-Flagge verkehrt herum. Über 20 Jahre später wurde das zum Symbol der Black Lives Matter-Bewegung

Black Lives Matter. Eine demütig formulierte Forderung, die 150 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei in Amerika eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Aber noch immer führt Rassismus zu Hass, Ausgrenzung und sogar Mord: George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud Abery stehen stellvertretend für die unzähligen Opfer von rassistischen Ideologien, nicht nur in Amerika.

Alle Lehrkräfte sind daher im Unterricht nicht nur dazu aufgefordert, sondern laut Grundgesetz verpflichtet, Rassismus zu bekämpfen. Wie aber kann man als Einzelperson das erreichen, was offenbar die gesamte Menschheit nicht zustande bringt? Weiterlesen

Going viral – der unheimliche Boom digitaler Bildung in der Corona-Krise

Illustration Corona1

Der digitale Notfallplan vieler Schulen in der Corona-Krise: iPads müssen her!

Seit über 14 Jahren berichte ich auf MEDIENISTIK.DE über die Digitalisierung der Schulen. In diesen Jahren gab es mal mehr, mal weniger zu berichten. Der Oktober 2016 war z. B. ein denkwürdiger Monat, in dem der Fünf-Milliarden-Digitalpakt sowie der Calliope angekündigt wurden. Aber noch nie überschlugen sich die Ereignisse so wie jetzt, in der Corona-Krise.

Fehlende digitale Infrastruktur

Im Eilverfahren werden nun entscheidende Weichenstellungen vorgenommen, die Schulen vermutlich noch in Jahrzehnten prägen werden. Geschwindigkeit ist dabei der entscheidende Faktor. Es muss eine funktionierende Lösung her und zwar jetzt. Dabei sind nicht nur die Kosten, sondern auch der Datenschutz, demokratische Mitbestimmung oder die Frage nach dem Einsatz proprietärer Software bestenfalls zweitrangig. Weiterlesen