Medienpasskongress NRW – Startschuss für die digitale Bildungsrevolution?


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Großer Andrang beim Medienpasskongress in Essen

Die Umsetzung der digitalen Bildung an Deutschlands Schulen ist eine Mammutaufgabe, die derzeit jedes Bundesland auf seine Art zu meistern versucht. Im Kern geht es um die Frage, wie die der Beschluss „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz am effizientesten umgesetzt werden kann.

Auf dem „Medienpasskongress“ im Haus der Technik in Essen wurde nun am Freitag präsentiert, wie sich Nordrhein-Westfalen die digitale Zukunft seiner Schulen vorstellt.

Gleich zu Beginn wurde der Medienpass von Stefan Drewes, dem Leiter der Medienberatung NRW, als „Erfolgsmodell“ bezeichnet. In das gleiche Horn bliesen auch die übrigen Redner. Prof. Eickelmann von der Uni Paderborn schwärmte davon, der Medienpass werde Initiativen „mit Qualität füllen“. Viele Schulen haben den Medienpass „toll genutzt“ und er sei mittlerweile „sehr gut etabliert“.

Lediglich Ulrich Wehrhafter vom Ministerium für Schule und Bildung gab zu bedenken, dass Schulentwicklung im Bereich der Medienpädagogik nicht zentral gesteuert werden kann und keine Lehrkraft „abstrakte Programme“ benötigt, sondern konkrete Beispiele, wie man den Unterricht verbessern kann.

Im Zentrum aller Bemühungen steht dabei der „Medienkompetenzrahmen NRW“, der früher einmal Bestandteil des Medienpasses war, der eigentlich aus drei Teilen bestand, wovon einer der Medienpass war. Zu kompliziert? OK – beginnen wir mit einer kurzen Begriffsklärung: Weiterlesen

In Deutschland indizierter Nazi-Shooter kostenlos in Apples App-Store erhältlich


Wer eine App auf seinem iPad startet, die er kurz zuvor kostenlos heruntergeladen hat und die laut Apple die „Freigabe 9+“ besitzt, erwartet wohl kaum, dass er kurz danach mit dem Horst-Wessel-Lied begrüßt wird und in „Schloss Wolfenstein“ zwischen Hakenkreuzen und Hitler-Bildern auf Nazi-Jagd gehen kann.

Genau das ist mir aber heute morgen passiert. Die App heißt „Aemula Oldies“ und enthält neben alten DOS-Klassikern wie „Commander Keen“ und „Duke Nukem“ auch „Wolfenstein 3D“, das aufgrund der omnipräsenten Nazisymbole laut dem Wikipedia-Artikel zum Spiel 1994 bundesweit beschlagnahmt wurde.
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Die Verbindung von Mensch und Maschine – Apples „Magic Trackpad“


Bei der Vorstellung des iPads sinnierte Steve Jobs ausführlich darüber, wie direkt und geradezu intim das Erlebnis sei, mit dem iPad im Internet zu surfen; der Grund hierfür: das iPad hat kein Eingabegerät im herkömmliche Sinn – ein Berühren des Bildschirms reicht aus. Einfache Handgesten ersetzen das (evolutionsbiologisch betrachtet) eher unnatürliche Bewegen und Klicken einer Maus.

Eine ähnliche Art der Computersteuerung ermöglicht seit einiger Zeit das so genannte „Magic Trackpad“ (in der Bildmitte zu sehen) von Apple, das bezüglich der Funktion den Trackpads in Apples Laptops gleicht, jedoch etwas größer ist. Es bildet den vorläufigen Schlusspunkt einer Reihe von Eingabegeräten der Firma aus Cuppertino. Allen gemeinsam ist das gelungene Design. Die traditionellen Computer-Mäuse – von denen sich mittlerweile fünf verschiedene Generationen bei mir angesammelt haben – haben jedoch alle mal mehr, mal weniger stark ausgeprägte Schwachstellen: Weiterlesen